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	<description>Amateurfunk, Elektronik und Computertechnik</description>
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		<title>Selbstbau vs. Amateurfunkdienst</title>
		<link>http://www.dl8kdl.de/artikel/allgemein/selbstbau-vs-amateurfunkdienst</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 10:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL8KDL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbau D-Star Relais]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine wunderbare Bauanleitung für ein D-Star-Relais findet sich auf der Ratgeberplattform eHow.com: How to buy a D-Star repeater. Ein Muss für alle Funkamateure mit einer Vorliebe für subtilen Humor. Selbstbau im Amateurfunkdienst des 21. Jahrhunderts?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Eine wunderbare Bauanleitung für ein D-Star-Relais findet sich auf der Ratgeberplattform eHow.com: <a title="How to buy a D-Star repeater" href="http://www.ehow.com/how_4559302_buy-dstar-repeater.html">How to buy a D-Star repeater</a>. Ein Muss für alle Funkamateure mit einer Vorliebe für subtilen Humor. Selbstbau im Amateurfunkdienst des 21. Jahrhunderts?</p>
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		<title>Postfix: Smarthost-Einstellungen für lokale Benutzer</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 14:29:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL8KDL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mail]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Postfix]]></category>
		<category><![CDATA[Server]]></category>
		<category><![CDATA[Smarthost]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeder, der einen eigenen Heimserver an einem Internet-Anschluss mit dynamischer IP-Adresse betreibt, musste wahrscheinlich bereits schmerzlich feststellen, dass viele Mailserver so konfiguriert sind, dass sie E-Mails von dynamischen Adressen ablehnen. Außerdem verbieten es viele der großen Provider, ihre Systeme ohne Authentifizierung als Mail-Relays zu verwenden. Der Mailserver Postfix kann dies umgehen, indem er angewiesen wird,&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Jeder, der einen eigenen Heimserver an einem Internet-Anschluss mit dynamischer IP-Adresse betreibt, musste wahrscheinlich bereits schmerzlich feststellen, dass viele Mailserver so konfiguriert sind, dass sie E-Mails von dynamischen Adressen ablehnen. Außerdem verbieten es viele der großen Provider, ihre Systeme ohne Authentifizierung als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SMTP-Relay-Server">Mail-Relays</a> zu verwenden. Der Mailserver <a href="http://www.postfix.org/">Postfix</a> kann dies umgehen, indem er angewiesen wird, einen anderen Mailserver als &#8220;Smarthost&#8221; zu verwenden. Postfix sendet dann über den Smarthost, an dem er sich vorher per Benutzername und Passwort angemeldet hat. Die lokale E-Mailadresse wird vorher in eine zum Smarthost passende &#8220;öffentliche&#8221; E-Mailadresse umgewandelt. Auf Mehrbenutzersystemen haben die verschiedenen Benutzer aber in der Regel verschiedene öffentliche E-Mailadressen bei unterschiedlichen Smarthost-Anbietern. Die Verwendung eines einzelnen Smarthosts ist in diesem Fall also nicht anwendbar. Postfix kann jedoch in Abhängigkeit des lokalen Benutzers unterschiedliche Mailserver als Smarthost ansprechen. Zur Konfiguration sind aber leider Administratorrechte notwendig. Mit dem hier vorgestellten einfachen Skript kann jeder Benutzer seine Smarthost-Einstellungen in seinem Heimatverzeichnis selber vornehmen, ohne dass ein Administrator von Hand eingreifen muss.<span id="more-292"></span></p>
<blockquote><h2>Hinweis</h2>
<p>Die hier vorgestellte (Behelfs-) Lösung erfordert es, dass Ihre lokalen Benutzer E-Mailadresse sowie Benutzername und Passwort für das eigene E-Mail-Konto hinterlegen. Somit muss klar sein, dass diese Umsetzung nur in <strong>vertrauenswürdigen</strong> Umgebungen (Familien- oder Heimserver sowie in kleineren Büros) ernsthaft in Frage kommt.</p>
</blockquote>
<h2>Postfix mit senderabhängigem Smarthost</h2>
<p>Die Grundlegende Konfiguration von Postfix mit Smarthost ist ausführlich im <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Postfix#Authentifizierung-am-Smarthost">Wiki auf ubuntuusers.de</a> beschrieben. Da diese Beschreibung sehr einfach und ausführlich gehalten ist, werde ich hierauf nicht weiter eingehen. Diese Anleitung gilt für Postfix unter allen Linux-Distributionen. Größere Probleme sollte die Einrichtung eines Smarthosts nicht bereiten, bei einzelnen Anbietern kann es aber nötig sein, die Parameter von &#8220;smtp_sasl_security_options&#8221; anzupassen (GMX erlaubt z.B. kein &#8220;noanonymous&#8221;). Diese Ausgangskonfiguration können Sie nun erweitern, indem Sie der <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Postfix/Erweiterte_Konfiguration#Sender-abhaengige-Authentifizierung">Anleitung zur erweiterten Konfiguration</a> im ubuntuusers-Wiki folgen.</p>
<p>Damit haben Sie Postfix so konfiguriert, dass für jeden lokalen Benutzer ein eigener Smarthost mit eigener öffentlicher E-Mailadresse und individuellen Logindaten verwendet werden. Von Ihrem Heimserver können nun also E-Mails nach außen gesendet werden. Wenn nun aber einer Ihrer Benutzer seine E-Mailadresse gewechselt hat, oder wenn Sie einen neuen Benutzer einrichten willen, müssen sie als root die Postfix-Konfigurationsdateien anpassen. Ihre Benutzer müssen also warten, bis Sie mal wieder Zeit haben, sich darum zu kümmern.</p>
<h2>Konfiguration für lokale Benutzer vereinfachen</h2>
<p>Einfacher wäre es, wenn Sie es Ihren Benutzern erlauben würden, die eigenen Einstellungen in einer Datei im Heimatverzeichnis vornehmen zu können. Diese Dateien könnten Sie von einem Skript einsammeln lassen, welches bei Veränderungen die Postfix-Konfiguration neu erstellt. Das Vorgehen ist im Ansatz ähnlich zum Mail-Forwarding: Dieses kann jeder lokale Benutzer einstellen, indem er die E-Mailadresse, an die an ihn gerichtete E-Mails weitergeleitet werden sollen, in der Datei <strong>.forward</strong> in seinem Heimatverzeichnis einträgt. Seine Smarthost-Informationen soll er nun auch in einer Datei im Heimatverzeichnis angeben können. Diese Datei soll den Namen <strong>.relay</strong> tragen und folgenden Inhalt haben:</p>
<pre class="shell highlight">email:  adresse@email.tld
server: smtp.email.tld
login:  benutzername:passwort</pre>
<p>Im Grunde ist der Inhalt selbsterklärend: Die öffentliche E-Mailadresse wird in die mit <strong>email:</strong> beginnende Zeile eingetragen, in einer weiteren Zeile, beginnend mit <strong>server:</strong>, wird der Smarthost angegeben und in einer mit <strong>login:</strong> beginnenden Zeile folgen Benutzername und Passwort, durch Doppelpunkt getrennt. Die Reihenfolge der Zeilen ist unbedeutend.</p>
<p>Postfix verwendet drei Konfigurationsdateien für die Smarthost-Authentifikation. Ich gehe (etwas abweichend von der Anleitung bei ubuntuusers) davon aus, dass die Relayhost-Maps in <em>/etc/postfix/sender_canonical</em> eingetragen werden, die Canonical-Maps in <em>/etc/postfix/sender_dependent</em> und die Passwörter in <em>/etc/postfix/sender_password</em>.</p>
<p>Neben den benutzerspezifischen Einstellungen aus den .relay-Dateien können Sie eventuell benötigte Smarthost-Angaben für Systembenutzer in den Dateien <em>/etc/postfix/sender_canonical<strong>.system</strong></em>, <em>/etc/postfix/sender_dependent<strong>.system</strong></em> und<strong> </strong><em>/etc/postfix/sender_password<strong>.system</strong></em> vornehmen. Diese Dateien haben das Format, wie es in ubuntuusers-Wiki beschrieben ist, nicht das der .relay-Dateien der Benutzer.</p>
<p>Das Skript funktioniert nun nach folgendem Schema: Zuerst werden die Dateien für die Systembenutzer (Endung .system) eingelesen. Anschließend werden die individuellen Einstellungen der lokalen Benutzer aus den .relay-Dateien geholt und der neuen Konfiguration hinzugefügt. Haben sich diese Dateien im Vergleich zu den derzeit von Postfix verwendeten Einstellungen verändert, werden die veränderten Konfigurationsdateien überschrieben und Postfix neu geladen:</p>
<div id="attachment_293" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><a id="uml" class="popup" title="UML-Aktivitätsdiagramm" href="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2011/02/uml-postfix-relay.png"><img class="size-full wp-image-293 " title="UML: Postfix Smarthost-Konfiguration (Vorschau)" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2011/02/uml-postfix-relay-pre.png" alt="" width="600" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Smarthost-Konfiguration für Benutzer vereinfachen</p></div>
<p>Wenn Sie dieses Skript regelmäßig mit einem Cronjob aufrufen, müssen Sie sich um die Smarthost-Einstellungen ihrer Benutzer nicht mehr von Hand kümmern. Beachten Sie nur, dass Sie eigene Smarthost-Einstellungen in den Dateien mit der Endung .system vornehmen.</p>
<h2>Das Shellskript</h2>
<p>Das Skript sieht folgendermaßen aus:</p>
<pre class="shell highlight">#!/bin/sh

# alte Relay-Listen
__sender_canonical="/etc/postfix/sender_canonical"
__sender_dependent="/etc/postfix/sender_dependent"
__sender_password="/etc/postfix/sender_password"
# neue Relay-Listen
__sender_canonical_tmp=$__sender_canonical".tmp"
__sender_dependent_tmp=$__sender_dependent".tmp"
__sender_password_tmp=$__sender_password".tmp"
# systemweite Relay-Listen
__sender_canonical_system=$__sender_canonical".system"
__sender_dependent_system=$__sender_dependent".system"
__sender_password_system=$__sender_password".system"

# Systemlisten einlesen
cat $__sender_canonical_system &gt; $__sender_canonical_tmp
cat $__sender_dependent_system &gt; $__sender_dependent_tmp
cat $__sender_password_system &gt; $__sender_password_tmp

# Benutzerlisten einlesen
for __userdir in /home/* ; do
  if [ -d $__userdir ] ; then
    __username=`echo $__userdir | sed -ne 's/\/home\/\(.\+\)/\1/p'`
    __relayfile=$__userdir/.relay
    if [ -e $__relayfile ] ; then
      __user_email=`sed -ne 's/^email: *\(.*\)/\1/p' $__relayfile`
      __user_server=`sed -ne 's/^server: *\(.*\)/\1/p' $__relayfile`
      __user_login=`sed -ne 's/^login: *\(.*\)/\1/p' $__relayfile`
      echo $__username" "$__user_email &gt;&gt; $__sender_canonical_tmp
      echo $__user_email" "$__user_server &gt;&gt; $__sender_dependent_tmp
      echo $__user_email" "$__user_login &gt;&gt; $__sender_password_tmp
    fi;
  fi;
done

# Listen vergleichen
__reload=false;
if ! diff -q $__sender_canonical_tmp $__sender_canonical &gt; /dev/null ; then
  mv $__sender_canonical_tmp $__sender_canonical
  /usr/sbin/postmap $__sender_canonical
  __reload=true
else
  rm $__sender_canonical_tmp
fi
if ! diff -q $__sender_dependent_tmp $__sender_dependent &gt; /dev/null ; then
  mv $__sender_dependent_new $__sender_dependent
  /usr/sbin/postmap $__sender_dependent
  __reload=true
else
  rm $__sender_dependent_tmp
fi
if ! diff -q $__sender_password_tmp $__sender_password &gt; /dev/null ; then
  mv $__sender_password_new $__sender_password
  /usr/sbin/postmap $__sender_password
  __reload=true
else
  rm $__sender_password_tmp
fi

# Wenn verändert, Postfix-Konfiguration neu laden
if $__reload; then
  /etc/init.d/postfix reload
fi</pre>

<div class="popup-description uml">Smarthost-Konfiguration für Benutzer vereinfachen</div>
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		</item>
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		<title>Sicher surfen in Internetcafé und offenem WLAN?</title>
		<link>http://www.dl8kdl.de/artikel/projekte/computer/openvpn-gateway</link>
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		<pubDate>Sun, 23 Jan 2011 15:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL8KDL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Client]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Notebook]]></category>
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		<category><![CDATA[Server]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>
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		<description><![CDATA[Immer mehr Cafés, Restaurants und Hotels, stellen ihren Kunden WLANs zur kostenfreien Nutzung oder zumindest gegen ein kleines Entgelt zur Verfügung. All diesen Funknetzen ist eines gemeinsam: Sie sind nicht verschlüsselt. Das bedeutet, dass Jedermann mit einer WLAN-Karte und geeigneten Programmen den Funkverkehr mithören kann. Das wiederum bedeutet, dass dieser Jemand auch all Ihre Benutzernamen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Immer mehr Cafés, Restaurants und Hotels, stellen ihren Kunden WLANs zur kostenfreien Nutzung oder zumindest gegen ein kleines Entgelt zur Verfügung. All diesen Funknetzen ist eines gemeinsam: Sie sind nicht verschlüsselt. Das bedeutet, dass Jedermann mit einer WLAN-Karte und geeigneten Programmen den Funkverkehr mithören kann. Das wiederum bedeutet, dass dieser Jemand auch all Ihre Benutzernamen und Passwörter mitlesen kann, wenn Sie keine weiteren Vorkehrungen treffen. Abhilfe schafft hier in vielen Fällen zwar eine mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transport_Layer_Security">TLS bzw. SSL</a> verschlüsselte Verbindung. Diese müssen Sie dann aber auch nutzen und vor allem muss dies Ihr Anbieter erst einmal unterstützen &#8211; keineswegs selbstverständlich. Mit einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Virtual_Private_Network">VPN-Gateway</a> können Sie diese Probleme elegant und unkompliziert umgehen.<span id="more-284"></span></p>
<h2>Gefahren im unverschlüsselten Funknetz</h2>
<p>Damit Sie möglichst einfach das öffentliche WLAN nutzen können, erfolgt in der Regel keine Verschlüsselung zwischen Ihrem Notebook und dem Access-Point (Hotspot). Leider hat dies zur Folge, dass alle Pakete, die Sie über das Funknetz versenden, von allen, die mit diesem Funknetz verbunden sind oder den Hotspot belauschen, Ihre Datenpakete mitlesen können. Wenn Sie sich nun zum Beispiel bei Ihrem E-Mailserver anmelden, und diese Anmeldung nicht über eine eigens verschlüsselte Verbindung (z.B. per TLS) abgewickelt wird, kann Jedermann die URL Ihres E-Mailservers zusammen mit Ihrem Benutzernamen und Ihrem Passwort abgreifen. Damit erhält der Angreifer Zugriff auf Ihre persönliche Daten, ohne dass Sie etwas merken und ohne Zugriff auf Ihr Notebook zu benötigen.</p>
<div id="attachment_285" class="wp-caption aligncenter" style="width: 620px"><img class="size-full wp-image-285" title="unverschlüsselte Daten im offenen WLAN" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2011/01/vpn-novpn.jpg" alt="" width="610" height="310" /><p class="wp-caption-text">unverschlüsselte Daten im offenen WLAN</p></div>
<p>Es bleibt Ihnen also nichts übrig, als in öffentlichen Netzen selbst für Ihre (Daten-) Sicherheit zu sorgen. Mindestens, so empfiehlt es auch das <a href="https://www.bsi-fuer-buerger.de/cln_155/BSIFB/DE/Themen/WLAN/Sicherheitstipps/sicherheitstipps_node.html">Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik</a> (BSI), sollten Sie in öffentlichen Netzen nach Möglichkeit TLS-verschlüsselte Verbindungen nutzen. Da es aber viele Dienste gibt, die keine Verschlüsselung anbieten, sollten Sie besser von vornherein dafür sorgen, dass all Ihre Daten über eine verschlüsselte VPN-Verbindung ins Internet gelangen. Ein Angreifer kann dann nichts mehr mit den von Ihnen übertragenen Daten anfangen. Ihre Sicherheit hängt von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kryptoanalyse">kryptographischen Stärke</a> der VPN-Verschlüsselung und des im VPN implementierten Protokolls ab.</p>
<div id="attachment_286" class="wp-caption aligncenter" style="width: 620px"><img class="size-full wp-image-286" title="Datenschutz durch VPN-Verbindung" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2011/01/vpn.jpg" alt="" width="610" height="310" /><p class="wp-caption-text">Datenschutz durch VPN-Verbindung</p></div>
<h2>Virtuelle private Netze mit OpenVPN</h2>
<p>Ein virtuelles privates Netzwerk ist eine Schnittstelle zum Zugriff auf ein Netzwerk. In diesem Artikel verstehe ich unter einem VPN eine Netzwerkschnittstelle, die es ermöglicht, zwei voneinander unabhängige Netzwerke verschlüsselt über andere Netze hinweg miteinander zu verbinden, bzw. ein Netzwerkgerät über eine verschlüsselte Verbindung über andere Netze hinweg in ein entferntes Netzwerk einzubinden. In der Praxis werden beispielsweise die Netzwerke von Filialen mit dem Netzwerk der Firmenzentrale über ein VPN verbunden, so dass es für die Benutzer so aussieht, als existiere nur ein einziges Netzwerk. Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist die Anbindung von Außendienstmitarbeitern über ein VPN ins Firmennetz, so dass diese von überall, wo ein Internetzugang besteht, auf die Dienste des Firmennetzes zugreifen können.</p>
<p>Genauso können Sysops von automatisch arbeitenden Amateurfunkstationen wie z.B. Digipeatern oder D-Star-Gateways ein VPN errichten, um räumlich getrennte Standorte zu einem Netz zusammenzufassen, oder um von zu Hause aus Zugriff auf das Netzwerk der Stationen zu erhalten.</p>
<p>Diese letzte Variante werde ich hier mit OpenVPN aufbauen, allerdings mit einem Unterschied: Es existiert kein &#8220;Firmennetz&#8221;, sondern das VPN-Gateway verbindet den Benutzer direkt mit dem Internet. Die Verbindung zwischen Benutzer und VPN-Gateway ist somit immer verschlüsselt. Über den Hotspot erhalten Sie Zugang zum Internet, all Ihre Daten gehen verschlüsselt über den Hotspot zum VPN-Gateway und erst von dort zu den von Ihnen benötigten Diensten. Wenn Sie dafür sorgen, dass Ihr VPN-Gateway an einem vertrauenswürdigen Ort steht, etwa bei Ihnen zu Hause oder in einem Rechenzentrum eines namhaften Anbieters, können Sie damit unbesorgt auch in öffentlichen Netzen surfen.</p>
<p><a href="http://openvpn.net/index.php/open-source/overview.html">OpenVPN</a> ist ein Programm zum Aufbau eines VPN über eine TLS-verschlüsselte Verbindung. Als Transportprotokoll kommt idealerweise <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/User_Datagram_Protocol">UDP</a> zur Anwendung, OpenVPN kann aber auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transmission_Control_Protocol">TCP</a> verwenden. OpenVPN steht unter der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_General_Public_License">GNU General Public License</a>. Der Quellcode liegt also offen. Es sind Implementierungen für Windows, Mac OS X, Linux, OpenBSD, FreeBSD, NetBSD und Solaris erhältlich &#8211; alle großen heute verfügbaren Betriebssysteme werden also unterstützt. Selbst auf Routern wie der <a href="http://www.avm.de/de/Produkte/FRITZBox/index.php">Fritz!Box</a> oder auf der <a href="http://openwrt.org/">OpenWRT</a>-Plattform kann OpenVPN laufen. Diese hohe Verfügbarkeit für zahlreiche Plattformen und die relativ unkomplizierte Konfiguration sind zusammen mit den offenliegenden Quelltexten ein guter Grund, sein VPN auf Basis von OpenVPN zu planen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>ISO-Dateien in Linux einbinden</title>
		<link>http://www.dl8kdl.de/artikel/projekte/computer/iso-dateien-linux</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 14:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL8KDL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[iso-Datei]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein weit verbreitetes Dateiformat zur Übertragung von CD- oder DVD-Abbildern ist das iso-Format. Täglich stehen viele PC-Benutzer vor dem Problem, dass sie eine Datei aus einem CD-Abbild benötigen, ohne gleich das ganze iso-Abbild auf eine CD brennen zu müssen. Während Windows-Benutzer dazu auf Software von Drittherstellern zurückgreifen müssen, ist das Einbinden von iso-Dateien unter Linux&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Ein weit verbreitetes Dateiformat zur Übertragung von CD- oder  DVD-Abbildern ist das iso-Format. Täglich stehen viele PC-Benutzer vor  dem Problem, dass sie eine Datei aus einem CD-Abbild benötigen, ohne  gleich das ganze iso-Abbild auf eine CD brennen zu müssen. Während  Windows-Benutzer dazu auf Software von Drittherstellern zurückgreifen  müssen, ist das Einbinden von iso-Dateien unter Linux bereits mit  Bordmitteln möglich.<span id="more-211"></span></p>
<p>Im einfachsten Fall reicht zum Einbinden auf der Konsole der Befehl</p>
<pre class="shell highlight">sudo mount {iso-Datei} {Mountpoint} -t iso9660 -o loop</pre>
<p>Zum Ausbinden folgt dann der Befehl</p>
<pre class="shell highlight">sudo umount {Mountpoint}</pre>
<p>Wer mit der Desktopumgebung Gnome arbeitet, kann diesen Umweg über  die Konsole vermeiden, indem er geeignete Skripte für den  Nautilus-Dateimanager bereithält. Hierzu sei auf die entsprechende <a href="http://www.ubuntugeek.com/mount-and-unmout-iso-images-without-burning-them.html">Diskussion  im Ubuntugeek-Forum</a> hingewiesen.</p>
<p>Die dort angegebenen Skripte habe ich geringfügig modifiziert. Zum  Einen habe ich die diversen Meldungen an den Benutzer auf ein Minimum  (d.h. nur im Falle eines Fehlers) reduziert, zum Anderen lasse ich die  iso-Dateien mit den Rechten des Benutzers, der die iso-Datei einbinden  wollte, einbinden.</p>
<p>Das <strong>Skript zum Einbinden einer iso-Datei</strong> sieht dann  folgendermaßen aus:</p>
<pre class="shell highlight">#!/bin/bash
#
# Einbinden von ISO-Images
# Dieses Skript unter /home/{username}/.gnome2/nautilus-scripts speichern
# und mit chmod +x ausführbar machen

gksudo -k /bin/echo "got r00t?"
BASENAME=`basename $NAUTILUS_SCRIPT_SELECTED_FILE_PATHS .iso`
sudo mkdir "/media/$BASENAME"

if sudo mount -o loop -t iso9660 -o uid=$UID,gid=${GROUPS[0]} \
   $NAUTILUS_SCRIPT_SELECTED_FILE_PATHS "/media/$BASENAME"
then
   nautilus /media/"$BASENAME" --no-desktop
   exit 0
else
   sudo rmdir "/media/$BASENAME"
   zenity --error --title "ISO Mounter" --text "Kann $BASENAME nicht einbinden!"
   exit 1
fi</pre>
<p>Hierbei gehören der Befehl &#8220;if sudo mount&#8230;&#8221; und die folgende Zeile  (&#8220;$NAUTILUS_SCRIPT&#8230;&#8221;) ohne den Backslash in eine Zeile!</p>
<p>Das <strong>Skript zum Entfernen einer eingebundenen iso-Datei</strong> hat folgenden Inhalt:</p>
<pre class="shell highlight">#!/bin/bash
#
# Aushängen von iso-Images
# Dieses Skript unter /home/{username}/.gnome2/nautilus-scripts speichern
# und mit chmod +x ausführbar machen

gksudo -k /bin/echo "got r00t?"
BASENAME=`basename $NAUTILUS_SCRIPT_SELECTED_FILE_PATHS .iso`
sudo umount "/media/$BASENAME"

sudo rmdir "/media/$BASENAME"

exit 0</pre>
<p>Nachdem diese Skripte im Verzeichnis <em>/home/{username}/.gnome2/nautilus-scripts</em> gespeichert und mit <em>chmod +x</em> ausführbar gemacht worden sind,  können sie im Kontextmenü einer Datei in Nautilus unter dem Punkt  &#8220;Skripte&#8221; ausgewählt werden. Einbinden und Aushängen von iso-Abbildern  ist somit eine Sache von wenigen Mausklicks.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Ubuntu auf dem Acer Aspire 1520</title>
		<link>http://www.dl8kdl.de/artikel/projekte/computer/ubuntu-aspire-1520</link>
		<comments>http://www.dl8kdl.de/artikel/projekte/computer/ubuntu-aspire-1520#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 17:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL8KDL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Notebook]]></category>
		<category><![CDATA[Ubuntu]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Vergangenheit lief mein Notebook, ein älteres Acer Aspire 1520, zufriedenstellend mit Debian GNU/Linux. Die Einrichtung war nicht zu komlipzert, allerdings mussten einzelne Konfigurationsdateien angepasst werden, bevor alles rund lief. Da Debian seine Programme zwar in Form von äußerst stabilen und gut getesteten Paketen anbietet, die Programme aber nicht unbedingt in einer aktuellen Version&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>In der Vergangenheit lief mein Notebook, ein älteres Acer Aspire 1520,  zufriedenstellend mit <a href="/artikel/projekte/computer/debian-acer-aspire-1520">Debian  GNU/Linux</a>. Die Einrichtung war nicht zu komlipzert, allerdings  mussten einzelne Konfigurationsdateien angepasst werden, bevor alles  rund lief. Da Debian seine Programme zwar in Form von äußerst stabilen  und gut getesteten Paketen anbietet, die Programme aber nicht unbedingt  in einer aktuellen Version geliefert werden, sollte nun eine andere  Linux-Distribution getestet werden. Meine Wahl viel auf die aktuelle  Version 9.10 von <a href="http://www.ubuntu.com/">Ubuntu</a>, Codename: <em>Karmic  Koala</em>. Das Ergebnis dieses Tests ist vielversprechend: Die  Einrichtung auf dem Notebook ist ohne größeren Aufwand in kürzester Zeit  zu erledigen. Viel zu schreiben gibt es also eigentlich nicht.<span id="more-220"></span></p>
<p><strong>Hinweis:</strong> Die von Acer ursprünglich eingebaute  WLAN-Karte habe ich durch eine von Linux besser unterstützte (und auf  E-Bay günstig erhältliche) Karte ersetzt. Es handelt sich dabei um eine  Karte vom Typ <em>Intel PRO/Wireless 2915ABG</em>.</p>
<h2>1. Installation</h2>
<p>Die Installations-CD kann von der <a href="http://www.ubuntu.com/getubuntu/download">Ubuntu-Webseite  heruntergeladen</a> werden. Das Notebook wird mit dieser CD gestartet.  Wie bei Ubuntu üblich, landet der Benutzer zunächst auf dem Live-System,  einem voll funktionsfähigen Linux-System, welches ausschließlich von CD  läuft, ohne den Rechner zu verändern. Auf dem Desktop befindet sich  dann ein Icon, über welches die Installationsroutine aufgerufen werden  kann. Die Installation bedarf eigentlich keiner weiteren Erklärung.  Einsteiger finden hierzu eine ausführliche Erläuterung im <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Ubuntu_Installation">Ubuntu-Wiki</a>.  Nach Abschluss der Installation startet das Notebook neu, der Benutzer  landet auf dem Ubuntu-Desktop mit dem Grundsystem. Im Prinzip ist  hiermit alles erledigt. Es geht nun nur noch um etwas Feintuning.</p>
<h2>2. WLAN-Verbindungen</h2>
<p>Die WLAN-Karte funktioniert auf Anhieb. Allerdings ist das WLAN  standardmäßig deaktiviert, was zu anfänglicher Verwirrung führen kann.  Über einen Rechtsklick auf das Icon des Network-Managers kann das WLAN  aktiviert werden. Anschließend sollten nach kurzer Zeit die  nahegelegenen Access-Points gefunden werden.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-223" title="Ubuntu: WLAN auf Aspire 1520" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2009/12/ubuntu-wlan.jpg" alt="" width="400" height="300" /></p>
<h2>3. NVidia-Grafiktreiber</h2>
<p>NVidia stellt für Linux eigene, proprietäre Grafiktreiber zur  Verfügung. Über das Menü &#8220;System → Systemverwaltung → Hardware-Treiber&#8221;  kann dieser aktiviert werden. Nach einem für Linux eigentlich  untypischen (aber für Ubuntu durchaus normalen) Neustart des Rechners  steht dann auch die volle 3D-Leistung des Grafikchips zur Verfügung. Ein  kleines Problem ergibt sich in der falschen Erkennung der  Bildschirmauflösung durch den Nvidia-Treiber. Der Befehl <em>xdpyinfo |  grep resolution </em>zeigt, dass der Treiber eine Auflösung von 101&#215;101  DPI annimmt, korrekt wären jedoch 96&#215;96 DPI. Für alle Programme, die die  Bibliotheken des Gnome-Desktops verwenden, ist das unproblematisch. Der  Gnome-Desktop berechnet korrekterweise 96 DPI Auflösung.  KDE-Anwendungen und ältere X-Programme nehmen aber möglicherweise die  falsche Auflösung an. Abhilfe schafft das manuelle Ändern der Datei <em>/etc/X11/xorg.conf</em>.  Ich verwende die gleiche Konfiguration wie bereits unter <a href="/artikel/projekte/computer/debian-acer-aspire-1520">Debian</a>.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="aligncenter size-full wp-image-222" title="Ubuntu: Nvidia-Treiber" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2009/12/ubuntu-treiber.jpg" alt="" width="514" height="550" /></p>
<p>Hierbei ist, wie im Debian-Artikel bereits beschrieben natürlich zu  beachten, dass in dieser Datei kein DualView konfiguriert wurde. Was auf  der VGA-Buchse des Notebooks dargestellt wird, kann ich mangels Beamer  leider auch nicht testen. Falls einer meiner Leser eine derartige  Konfigurationsdatei hat, oder die hier gezeigte anpassen kann (oder  möchte), würde ich mich über eine kurze E-Mail freuen.</p>
<h2>4. Internes Modem und UMTS-Sticks</h2>
<p>Ebenso kann unter &#8220;System → Systemverwaltung → Hardware-Treiber&#8221; ein  Treiber für das im Notebook integrierte Modem aktiviert werden, was  reibungslos funktioniert. Ob das Modem damit arbeitet, habe ich &#8211; wie  bereits auf meinem Debian-System &#8211; nicht testen können. Für Verbindungen  ins Internet verwende ich entweder WLAN oder meinen UMTS-Stick (Typ  Huawei E160). Dieser Stick wird von Ubuntu erkannt, sobald er an einen  USB-Port angeschlossen wird. Im Network-Manager kann dann die Verbindung  auf einer sehr intuitiven Oberfläche konfiguriert werden. Alle  bekannten Provider, darunter auch viele der Discounter-Tarife, sind  bereits vorkonfiguriert und müssen nur ausgewählt werden.</p>
<h2>5. VPN-Verbindungen</h2>
<p>VPN-Verbindungen lassen sich ebenfalls über den Network-Manager  konfigurieren. Dazu müssen aber ein paar Pakete nachinstalliert werden:</p>
<p><em>sudo apt-get install network-manager-vpnc  network-manager-strongswan network-manager-pptp network-manager-openvpn  network-manager-openconnect </em></p>
<p>Die Konfiguration des jeweiligen VPNs erfolgt dann über die gut  strukturierte Oberfläche des Network-Managers. Wer eine Verbindung zu  einem Cisco-VPN herstellen möchte, kann die Konfigurationsdateien, die  viele Rechenzentren bereitstellen, im Network-Manager problemlos  importieren.</p>
<h2>6. Sonstige Software</h2>
<p>Mit den oben genannten Einstellungen läuft das Notebook auf Anhieb  rund. Auch der Standby- und Ruhemodus funktionieren problemlos. Ich gebe  im Folgenden daher nur ein paar Empfehlungen für weitere Software, die  das Basissystem sinnvoll ergänzen kann:</p>
<ul>
<li>Für die Grafikbearbeitung liegt der Standardinstallation bereits das  mächtige Programm <strong>GIMP</strong> bei. Mit den Skripten der <a href="http://gimpfx-foundry.sourceforge.net/">FX-Foundry</a> lassen  sich einige nette Effekte ergänzen. Die Skripte liegen in einem Archiv  vor, welches nur in das Verzeichnis <em>/home/&lt;username&gt;/.gimp-2.6/scripts</em> entpackt werden muss. Diese Skripte funktionieren übrigens auch mit  GIMP für Windows oder den Mac.</li>
<li>Audiodateien lassen sich mit <strong>Audacity</strong> schneiden und  umwandeln. Auf der Konsole kann Audacity durch <em>sudo apt-get install  audacity</em> installiert werden.</li>
<li>Wer häufig auf der Konsole arbeitet, weiß wahrscheinlich den <strong>Midnight-Commander</strong> zu schätzen: <em>sudo apt-get install mc</em></li>
<li>Wer einen Webserver administriert und häufig Dateien per FTP  hochladen muss, weiß das Programm<strong> gFTP</strong> zu schätzen: <em>sudo  apt-get install gftp</em></li>
<li>Passwörter und PIN-Nummern lassen sich (in verschlüsselter Form)  sehr einfach mit dem Programm KeePass Password Safe verwalten. Die  Linux-Variante dieses Programms heißt <strong>KeePass X</strong>. Sie  kann mit <em>sudo apt-get install keepassx</em> installiert werden.</li>
<li><strong>Multimedia</strong>-Codecs, der Flash-Player und einige  andere nützliche Dinge lassen sich in Ubuntu ganz einfach  nachinstallieren: <em>sudo apt-get install ubuntu-restricted-extras</em><br />
Wer <strong>DVDs</strong> ansehen will, muss noch die Bibliotheken  für CSS2 aktivieren: <em>sudo /usr/share/doc/libdvdread4/install-css.sh</em><br />
Eine  detaillierte Beschreibung (auf Englisch) findet sich auf den <a href="https://help.ubuntu.com/community/RestrictedFormats">Ubuntu-Webseiten</a>.</li>
<li>Sehr zu empfehlen ist der mächtige Multimedia-Player <strong>VideoLAN-Client  (VLC)</strong>. Eine ausführliche Erläuterung und  Installationsanleitung wird dankenswerter Weise im <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/VLC">Ubuntu-Wiki</a> bereitgestellt.</li>
<li>Viele Nutzer arbeiten gerne mit dem <strong>Adobe Reader</strong>.  Für diesen stellt Adobe ein eigenes <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Adobe_Reader">Paket für Ubuntu</a> zur Verfügung.</li>
<li>Außerdem arbeiten viele Nutzer gerne mit dem <strong>Opera-Browser</strong>.  Auch Opera stellt <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Opera">Pakete für Ubuntu</a> zur  Verfügung.</li>
<li>Wer größere Texte oder wissenschaftliche Arbeiten verfasst, wird mit  hoher Wahrscheinlichkeit das Satzsystem<strong> LaTeX</strong> verwenden. Ein Basis-System lässt sich mit <em>sudo apt-get install  texlive texlive-doc-de texlive-latex-extra texlive-lang-german</em> installieren. Umfangreiche Informationen finden sich im <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/LaTeX">Ubuntu-Wiki</a>.</li>
<li>Ubuntu liefert Ximian Evolution als Standard-E-Mail- und  Terminplanungsprogramm mit. Obwohl Ximian durchaus ein tolles Programm  ist, bevorzuge ich stattdessen <strong>Mozilla Thunderbird</strong> in  Verbindung mit dem Kalender-Plugin Lightning. Thunderbird mit Kalender  und PGP-Unterstützung wird installiert über <em>sudo apt-get install  thunderbird thunderbird-locale-de lightning-extension  lightning-extension-locale-de enigmail enigmail-locale-de</em>.  Anschließend kann Thunderbird über &#8220;System → Einstellungen → Bevorzugte  Anwendungen&#8221; als Standard-E-Mailprogramm gewählt werden.</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p>Aufgrund der problemlosen und schnellen Einrichtung ist Ubuntu ab  sofort die Linux-Distribution meiner Wahl für Desktop-Rechner und wird  Debian dauerhaft ersetzen. Ich bin gespannt, welche größeren Änderungen  die kommende Version 10.4 mit &#8220;Long-Term-Support&#8221; bietet. Diese soll  dann für längere Zeit die auf meinen Desktop-Rechnern verwendete  Distribution werden. Aufgrund der ausführlichen Online-Dokumentation und  des Benutzer-Forums ist Ubuntu eine auch für Einsteiger sehr zu  empfehlende Linux-Distribution.</p>

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		<title>Netgear WGT634U als UMTS-Router und APRS-Gateway mit OpenWRT</title>
		<link>http://www.dl8kdl.de/artikel/projekte/computer/netgear-wgt634u-openwrt</link>
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		<pubDate>Tue, 18 Aug 2009 11:15:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL8KDL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[APRS]]></category>
		<category><![CDATA[Funkbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[OpenWRT]]></category>
		<category><![CDATA[Packet Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbau]]></category>
		<category><![CDATA[TinyTrak]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Artikel beschreibt die Installation der freien und quelloffenen, Linux-basierten Router-Firmware OpenWRT auf einem alten Router vom Typ Netgear WGT634U. Der Router wird so konfiguriert, dass das Betriebssystem von einem USB-Stick geladen wird. Neben der reinen Router-Funktion wird ferner ein Huawei E160 USB-Stick für UMTS-Verbindungen eingerichtet. Ferner wird die APRS-Software APRS4R installiert, damit der Router&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Dieser Artikel beschreibt die Installation der freien und quelloffenen,  Linux-basierten Router-Firmware <a class="previewlink" href="http://www.openwrt.org/">OpenWRT</a> auf einem alten Router vom Typ  Netgear WGT634U. Der Router wird so konfiguriert, dass das  Betriebssystem von einem USB-Stick geladen wird. Neben der reinen  Router-Funktion wird ferner ein Huawei E160 USB-Stick für  UMTS-Verbindungen eingerichtet. Ferner wird die APRS-Software <a class="previewlink" href="http://www.aprs4r.org/">APRS4R</a> installiert,  damit der Router in Verbingung mit TNC und Funkgerät als APRS-Gateway  oder APRS-Fill-In-Digipeater benutzt werden kann.</p>
<div id="attachment_228" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-228" title="WGT634U: APRS-Gateway" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2010/07/openwrt-wgt643u-04.jpg" alt="" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Der WGT634U als APRS-Gateway</p></div>
<p><span id="more-224"></span></p>
<h2>Vorbereitung und Hardware</h2>
<p>Verwendung findet ein alter Router vom Typ <strong>Netgear WGT634U</strong>.  Dieser Router basiert auf einem Board mit Broadcom 5365P Chipsatz, 200  MHz MIPS-Prozessor, 8MB Flash-Speicher sowie 32MB RAM. Als reiner Router  fehlt ein internes DSL-Modem. Integriert sind zwei Netzwerkanschlüsse,  ein Anschluss für das WAN (entweder ein übergeordnetes LAN oder ein  DSL-Modem) und ein Anschluss für das LAN. Der LAN-Port wird über einen  integrierten Switch auf vier Anschlüsse geführt, es können also bis zu  vier Geräte angeschlossen werden, bevor ein externer Switch benötigt  wird. Ferner verfügt der WGT634U über einen WLAN-Adapter. Dieser basiert  auf einer Atheros Mini-PCI-Karte für IEEE802.11b/g (11 MBit/s bis 54  Mbit/s; mit der Firmware des Herstellers auch das proprietäre  IEEE802.11g++ bis 108MBit/s). Außerdem verfügt der Router über eine  USB-2.0-Schnittstelle.</p>
<p>Dieser Router ist prädestiniert für den Einsatz als herkömmlicher  Router, als UMTS-Router sowie als APRS-Gateway (oder auch als  Fill-In-Digipeater). Für die Funktion eines herkömmlichen Routers oder  als UMTS-Router eignet sich auf diesem Router besonders die freie  Open-Source-Firmware<a href="http://www.openwrt.org/"> OpenWRT</a>, welche die  Herstellerfirmware ersetzt. OpenWRT bietet auch die Basis für die  Konfiguration als APRS-Gateway mit der Software <a href="http://www.aprs4r.org/">APRS4R</a>.  Der gering bemessene Flash-Speicherplatz macht jedoch die Installation  von APRS4R auf diesem Router zunächst unmöglich. Da OpenWRT eine  komplette kleine Linux-Distribution ist, ist dies jedoch kein Problem:  Das Root-Dateisystem muss nur anstatt vom Flash-Speicher des Routers von  einem USB-Stick geladen werden.</p>
<p>Zusammengefasst sind die <strong>Ziele</strong>:</p>
<ol>
<li>Installation von OpenWRT auf dem Router</li>
<li>Starten des Routers mit Root-Dateisystem auf einem USB-Stick</li>
<li>Grundkonfiguration von Router und WLAN</li>
<li>Konfiguration als UMTS-Router</li>
<li>Installation und Einrichtung von APRS4R als  APRS-Gateway/Fill-In-Digi</li>
</ol>
<p>Die folgende Beschreibung basiert auf folgender <strong>Hardware</strong>:</p>
<ul>
<li>Router &#8220;Netgear WGT634U&#8221;<br />
(bei E-Bay für max. 30 EUR gebraucht zu  erstehen)</li>
<li>Fonic-Surfstick für UMTS/GPRS/EDGE<br />
(Typ: &#8220;Huawei E160&#8243;)</li>
<li>USB-Seriell-Wandler</li>
<li>USB-2.0-Hub <strong>mit eigener Spannungsversorgung</strong></li>
<li>KISS-fähiger TNC für 1k2-Packet-Radio<br />
(hier: <a href="http://www.byonics.com/tinytrak4">TinyTrak 4</a> mit  KISS-Firmware)</li>
<li>2m-Funkgerät für APRS<br />
(hier: Handfunkgerät Yaesu VX-6; bei  Gateway Betrieb reicht ein Scanner)</li>
<li>USB-Stick<br />
(Größe mindestens 32 MB, hier: 2GB)</li>
<li>Für Installation und Fehlerbehebung: RS232-TTL-Wandler<br />
(hier: <a href="http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=detail.php&amp;pg=NQ==&amp;a=MzY5OTgxOTk=">Bausatz  von Pollin</a>)</li>
</ul>
<p>Wichtig ist, dass der USB-Hub eine eigene Spannungsversorgung bietet.  Die Spannungsversorgung des internen USB-Ports im WGT634U ist äußerst  knapp bemessen und nicht in der Lage, einen USB-Seriell-Wandler, einen  USB-Stick und einen UMTS-Stick mit stabiler Spannung zu versorgen.  Der  in Punkt 8 genannte RS232-TTL-Wandler dient im Idealfall nur zum  Übertragen der OpenWRT-Firmware auf den Router. Auf diesen kann  verzichtet werden, da es möglich ist, OpenWRT durch einen Patch der  Herstellerfirmware einzuspielen. Für den Fall, dass hierbei etwas schief  läuft, oder dass durch eine unüberlegte oder fehlerhafte Konfiguration  unter OpenWRT ein Zugriff auf diesen per ssh nicht mehr möglich ist,  kann der Router nur noch über die interne serielle Schnittstelle  gerettet werden. Der Failsafe-Modus ist unter OpenWRT für diesen Router  noch nicht implementiert. Ein RS232-TTL-Wandler gehört daher zur  Sicherheit unbedingt zu diesem Router!</p>
<p>In dieser Konfiguration kann der Router zum Beispiel auf Fielddays  über das UMTS- oder GPRS-Netz eine Verbindung zum Internet herstellen  und über ein kabelgebundenes Netz bzw. über WLAN den PCs oder Notebooks  der Fieldday-Teilnehmer zur Verfügung stellen und gleichzeitig in  Verbindung mit einem 2m-Funkgerät als APRS-Gateway oder  Fill-In-Digipeater dienen. Die gesamte Ausrüstung lässt sich auf  kleinstem Raum unterbringen und durch einen 12V-Bleigelakku auch  unabhängig vom Stromnetz betreiben.</p>
<h3>1. Installation von OpenWRT</h3>
<p>Verwendung findet <strong>OpenWRT 8.09</strong> (Codename <strong>Kamikaze</strong>).  Die Images für den WGT634U sind unter <a href="http://downloads.openwrt.org/kamikaze/8.09/brcm47xx/">http://downloads.openwrt.org/kamikaze/8.09/brcm47xx/</a> verfügbar.  Bevor OpenWRT auf den WGT634U übertragen wird, empfehle  ich, die Hinweise im <a href="http://oldwiki.openwrt.org/OpenWrtDocs%282f%29Hardware%282f%29Netgear%282f%29WGT634U.html">OpenWRT-Wiki</a> genau zu studieren!</p>
<p>Die einfachste, allerdings auch zeitaufwändigste, Methode, OpenWRT  auf den Router einzuspielen, geht über das <a href="http://oldwiki.openwrt.org/OpenWrtDocs%282f%29Hardware%282f%29Netgear%282f%29WGT634U.html#head-67b4d8a8c1c057b3b9bd53e8fe84048232cc3a85">Webinterface  der Originalfirmware</a>. Die schnellere Methode geht über den  RS232-TTL-Wandler. Dieser ist als Bausatz bei diversen  Elektronik-Versandhäusern erhältlich. Mit einer Lochrasterplatine, ein  paar Kondensatoren, einem Festspannungsregler sowie einem MAX232 ist er  aber auch schnell selbst zusammengebaut.</p>
<p>Um an die interne Schnittstelle des Routers zu gelangen, muss dieser  geöffnet werden. Die Schnittstelle befindet sich unten rechts auf der  Platine, wie in folgendem Bild gezeigt:</p>
<div id="attachment_225" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-225" title="WGT634U: Interne serielle Schnittstelle" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2010/07/openwrt-wgt643u-01.jpg" alt="" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Belegung des internen seriellen Ports</p></div>
<p>TxD und RxD müssen zwischen Router und RS232-TTL-Wandler gekreuzt  werden.   Das <a href="http://oldwiki.openwrt.org/OpenWrtDocs%282f%29Hardware%282f%29Netgear%282f%29WGT634U.html#head-13b1b97872eca588bb023b1260630188c3f71427">Einspielen  der Firmware</a> erfolgt, wie im Wiki beschrieben. Benötigt wird ein  Terminalprogramm (unter Linux z.B. <em>minicom</em>) und ein TFTP-Server  auf dem PC (unter Linux z.B. <em>atftpd</em>).  Ist die Firmware  erfolgreich auf den Router übertragen worden, kann dieser neugestartet  werden. OpenWRT steht nun in einer Standardkonfiguration zur Verfügung.  Der PC muss nur noch über ein CAT-Kabel mit einem der vier LAN-Ports des  Routers verbunden werden. Die Weboberfläche des Routers ist dann über <a href="http://192.168.1.1/">http://192.168.1.1</a> erreichbar. Ein Passwort für den Benutzer <strong>admin</strong> ist  noch nicht gesetzt. Eine Linux-Shell ist über<em> telnet 192.168.1.1 </em>erreichbar.</p>
<div id="attachment_226" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-226" title="WGT634U: TTL-Pegelwandler" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2010/07/openwrt-wgt643u-02.jpg" alt="" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Der WGT634U arbeitet mit TTL-Pegel</p></div>
<p>Für die weitere Konfiguration werden die Standard-Einstellungen  zunächst beibehalten.  Um weitere Software auf den Router übertragen zu  können, muss der WAN-Port über ein CAT-Kabel mit dem heimischen Netzwerk  verbunden sein. Danach sollten (sofern im heimischen Netz ein  DHCP-Server aktiv ist) der OpenWRT-Router und der an ihn angeschlossene  PC Zugriff auf das Internet haben. Ist im lokalen Netzwerk kein  DHCP-Server aktiv, muss über die OpenWRT-Weboberfläche dem WAN-Port eine  zum eigenen LAN passende statische IP-Adresse zugewiesen werden.</p>
<h3>2. Booten vom USB-Stick</h3>
<p>Wie bereits angedeutet, bleibt die Konfiguration des Routers zunächst  unangetastet. Das Root-Dateisystem befindet sich nach der Installation  von OpenWRT im nur 8MB großen Flash-Speicher des Routers. Da dieser  Platz für die genannten Ziele deutlich zu knapp ist, muss das  Root-Dateisystem auf einen USB-Stick ausgelagert werden. Die Idee ist  folgende: Steckt ein USB-Stick am USB-Port des Routers (bzw. am dort  angeschlossenen USB-Hub) , so soll der Router versuchen, von diesem zu  booten. Ist kein Stick angeschlossen, oder ist dieser nicht bootfähig,  so soll der Router aus dem Flash in die OpenWRT-Grundkonfiguration  booten.</p>
<p>Der USB-Stick wird mit drei Partitionen vorbereitet:</p>
<table border="1" align="center">
<tbody>
<tr>
<th>Partition Nr.</th>
<th>späterer Mount-Point</th>
<th>Größe (MB)</th>
<th>Dateisystem</th>
<th>Bemerkungen</th>
</tr>
<tr>
<td>1</td>
<td>Swap</td>
<td>128</td>
<td>swap</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>2</td>
<td>/</td>
<td>256</td>
<td>ext3</td>
<td>Root-Dateisystem</td>
</tr>
<tr>
<td>3</td>
<td>/home</td>
<td>Rest</td>
<td>ext3</td>
<td>oder beliebiger anderer Mount-Point,<br />
je nach Anwendungsfall<br />
(Partition  für sonstige Daten)</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Ich bevorzuge die Trennung von Root-Dateisystem und Datenpartitionen.  Im Prinzip reichen auch die beiden ersten Partitionen aus, ab der  dritten Partition kann die Partitionierung nach Belieben und eigenen  Anforderungen erfolgen. Die Größenangaben sind Richtwerte und können  selbstverständlich auch angepasst werden.  Auf einem Linux-System lassen  sich die Partitionen mit<em> fdisk</em> einrichten und mit <em>mkswap</em> sowie <em>mkfs.ext3</em> formatieren. Alternativ (nicht Teil dieser  Anleitung) kann dies auch unter OpenWRT erfolgen, siehe hierzu die  ausführlichen Informationen im <a href="http://nuwiki.openwrt.org/oldwiki/UsbStorageHowto">OpenWRT-USB-Storage-Howto</a>.</p>
<div id="attachment_227" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-227" title="WGT634U: USB-Stick als externe Festplatte" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2010/07/openwrt-wgt643u-03.jpg" alt="" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">externe Festplatte zur Speichererweiterung</p></div>
<p>Der so vorbereitete Stick muss nun an den USB-Port des Routers  angeschlossen werden. Alle weiteren Schritte erfolgen auf der Shell des  Routers:</p>
<pre class="shell highlight">$ telnet 192.168.1.1
Trying 192.168.1.1...
Connected to 192.168.1.1.
Escape character is '^]'.
=== IMPORTANT ============================
Use 'passwd' to set your login password
this will disable telnet and enable SSH
------------------------------------------ 

BusyBox v1.11.2 (2009-01-06 15:14:38 CET) built-in shell (ash)
Enter 'help' for a list of built-in commands. 

 _______                     ________        __
|       |.-----.-----.-----.|  |  |  |.----.|  |_
|   -   ||  _  |  -__|     ||  |  |  ||   _||   _|
|_______||   __|_____|__|__||________||__|  |____|
         |__| W I R E L E S S   F R E E D O M
KAMIKAZE (8.09, r14511) ----------------------------
* 10 oz Vodka       Shake well with ice and strain
* 10 oz Triple sec  mixture into 10 shot glasses.
* 10 oz lime juice  Salute!
---------------------------------------------------
root@OpenWrt:/#
</pre>
<p>Da OpenWRT 8.09 hotplug2 unterstützt, muss zunächst das automatische  Einbinden von USB-Laufwerken deaktiviert werden. Dazu ist die Datei <em>/sbin/usb-storage</em> zunächst zu sichern:</p>
<pre class="shell highlight">root@OpenWrt:/# cp /sbin/usb-storage /sbin/usb-storage.original</pre>
<p>Die Datei /sbin/usb-storage wird nun mit <em>vi /sbin/usb-storage</em> bearbeitet, dabei werden alle Zeilen gelöscht, außer den ersten drei.  Die Datei sieht danach folgendermaßen aus:</p>
<pre class="shell highlight">#!/bin/sh
# Copyright (C) 2007 OpenWrt.org
logger "usb device is mass storage"</pre>
<p>Danach muss Liste der verfügbaren Software über das Internet  aktualisiert werden:</p>
<pre class="shell highlight">root@OpenWrt:/# opkg update</pre>
<p>Es werden nun ein paar Pakete benötigt, die die Kernelmodule für den  internen USB-Hub, USB-Laufwerke und das ext3-Dateisystem bereitstellen:</p>
<pre class="shell highlight">opkg install kmod-usb2 kmod-usb-ohci kmod-usb-storage kmod-fs-ext3</pre>
<p>Anschließend wird das Root-Dateisystem auf die Root-Partition des  USB-Sticks kopiert:</p>
<pre class="shell highlight">root@OpenWrt:/# mount /dev/sda2 /mnt
root@OpenWrt:/# mkdir /tmp/root
root@OpenWrt:/# mount -o bind /rom /tmp/root
root@OpenWrt:/# cp /tmp/root/* /mnt -a
root@OpenWrt:/# touch /mnt/usb.root
root@OpenWrt:/# umount /tmp/root
root@OpenWrt:/# umount /mnt</pre>
<p>Die Datei <em>usb.root</em> hat eine besondere Bedeutung: Existiert  sie in der Root-Partition des USB-Sticks, so versucht der Router, vom  USB-Stick zu booten. Fehlt die Datei usb.boot jedoch, so wird der Router  ganz normal aus seinem Flash-Speicher in die Grundkonfiguration booten.  Durch Anlegen oder Löschen der Datei usb.root kann folglich das  Bootverhalten des Routers beeinflusst werden, ohne dass der USB-Stick  abgenommen werden muss. Dies ist besonders dann vorteilhaft, wenn der  Router an einer schwer zugänglichen Stelle montiert worden ist.   Abschließend muss noch dafür gesorgt werden, dass der Router auch  tatsächlich versucht, vom USB-Stick zu booten. Hierzu hilft ein Blick in  die Datei<em> /etc/inittab</em>. In dieser befindet sich die  entscheidende Zeile:</p>
<pre class="shell highlight">::sysinit:/etc/init.d/rcS S boot</pre>
<p>In<em> /etc/init.d/rcS</em> befindet sich folgender Inhalt:</p>
<pre class="shell highlight">#!/bin/sh
# Copyright (C) 2006 OpenWrt.org 

{ for i in /etc/rc.d/$1*; do
     [ -x $i ] &amp;&amp; $i $2 2&gt;&amp;1
  done
} | logger -s -p 6 -t '' &amp;</pre>
<p>Beim Booten des Systems werden über /etc/init.d/rcS alle in  /etc/rc.d/ befindlichen Skripte, die mit S beginnen in alphabetisch und  numerisch aufsteigender Reihenfolge ausgeführt. Diese Skripte  initialisieren das System und alle verfügbaren Dienste (Webserver,  etc.). Ziel ist es also, vor Aufruf dieser Init-Skripte das  Root-Dateisystem auf den USB-Stick umzuleiten. Dazu ist zunächst die  Datei /etc/init.d/rcS zu sichern:</p>
<pre class="shell highlight">root@OpenWrt:/# cp /etc/init.d/rcS /etc/init.d/rcS.original</pre>
<p>Anschließend wird diese Datei ergänzt, ihr Inhalt sollte danach  folgendermaßen aussehen:</p>
<pre class="shell highlight">#!/bin/sh
# Copyright (C) 2006 OpenWrt.org 

# try to mount root filesystem from USB drive
if [ $2 == "boot" ]
then
   boot_dev="/dev/sda2" 

   for module in usbcore ehci-hcd ohci-hcd scsi_mod sd_mod \
                 usb-storage jbd ext3 ; do {
      insmod $module
   }; done 

   sleep 10s
   mount "$boot_dev" /mnt 

   if [ -f /mnt/usb.root ]
   then
      # usb.root exists, change root to usb drive
      [ -x /mnt/sbin/init ] &amp;&amp; {
         mount -o move /proc /mnt/proc &amp;&amp; \
         pivot_root /mnt /mnt/mnt &amp;&amp; {
            mount -o move /mnt/dev /dev
            mount -o move /mnt/tmp /tmp
            mount -o move /mnt/jffs2 /jffs2 2&gt;&amp;-
            mount -o move /mnt/sys /sys 2&gt;&amp;-
         }
      }
   else
      # usb.root does not exist, boot from router
      umount $boot_dev
   fi
fi
{ for i in /etc/rc.d/$1*; do
     [ -x $i ] &amp;&amp; $i $2 2&gt;&amp;1
  done
} | logger -s -p 6 -t '' &amp;</pre>
<p>Damit wird beim Booten des Systems versucht, das Root-Dateisystem auf  den USB-Stick umzuleiten. Fehlt der USB-Stick oder die Datei usb.root,  so wird die Grundkonfiguration aus dem Flash des Routers geladen. Ohne  USB-Stick bootet der Router in eine minimale Grundkonfiguration (die  selbstverständlich den eigenen Bedürfnissen angepasst werden kann). Auf  dem USB-Stick kann die Konfiguration nahezu beliebig verändert und  erweitert werden. So können verschiedene USB-Sticks mit Konfigurationen  für unterschiedliche Anwendungsbereiche vorbereitet und bereitgehalten  werden.</p>
<p>Der Router wird als nächstes neugestartet. Beim Hochfahren sollte  nach einiger Zeit der USB-Stick aktiv werden.</p>
<pre class="shell highlight">root@OpenWrt:/# reboot &amp;&amp; exit</pre>
<p>Ob alles geklappt hat, zeigt danach der Aufruf von</p>
<pre class="shell highlight">root@OpenWrt:/# df -h
[...]
rootfs                  474.3M     25.3M    424.5M   6% /
[...]
/dev/sda2               474.3M     25.3M    424.5M   6% /</pre>
<p>Alle weiteren Schritte basieren auf der Annahme, dass der Router  immer vom USB-Stick bootet.</p>
<h3>3. Grundkonfiguration von Router und WLAN</h3>
<p>Um das WLAN einrichten zu können, die Swap-Partition nutzen zu können  und um die interne Uhr mit einem Zeitserver zu synchronisieren, werden  einige Pakete benötigt:</p>
<pre class="shell highlight">root@OpenWrt:/# opkg update
root@OpenWrt:/# remove hostapd-mini
root@OpenWrt:/# opkg install kmod-madwifi hostapd wpa-supplicant
root@OpenWrt:/# opkg install ntpclient swap-utils
root@OpenWrt:/# reboot &amp;&amp; exit</pre>
<p>Danach wird die Datei <em>/etc/init.d/ntpclient </em>mit vi erstellt:</p>
<pre class="shell highlight">#!/bin/sh

START=99

/usr/bin/killall ntpclient
/usr/sbin/ntpclient -l -h 192.53.103.108 -c 1 -s &amp;</pre>
<p>192.53.103.108 ist dabei die IP des Zeitservers <strong>ptbtime2.ptb.de</strong> der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig. Diese IP  kann durch jeden beliebeigen anderen Zeitserver ersetzt werden. Diese  Datei wird ausführbar gemacht:</p>
<pre class="shell highlight">root@OpenWrt:/# chmod +x /etc/init.d/ntpclient</pre>
<p>Außerdem wird über die Datei <em>/etc/crontabs/root </em>ein cronjob  konfiguriert, der regelmäßig den Zeitserver abfragt:</p>
<pre class="shell highlight">* */1 * * * /etc/init.d/ntpclient</pre>
<p>Anschließend werden einige Grundeinstellungen über die Weboberfläche  vorgenommen. Im Browser wird dazu <a href="http://192.168.1.1/">http://192.168.1.1</a> aufgerufen. In der  Weboberfläche wird nun oben rechts von <em>Essentials</em> auf <em>Administration</em> umgeschaltet. Danach wird im Menü (oben links) der Punkt <em>System,  System</em> ausgewählt. Im folgenden Bildschirm kann der Hostname sowie  die Zeitzone angepasst werden. Ein Klick auf <em>Save&amp;Apply</em> speichert und übernimmt die Einstellungen. Die WLAN-Einstellungen können  dann unter <em>Network, Wifi, WIFI0</em> angepasst werden. Unter <em>Network,  Interfaces, WAN</em> bzw. <em>LAN</em> können die Einstellungen für die  internen Ethernetschnittstellen des Routers konfiguriert werden.  Fortgeschrittene Benutzer können die Regeln der Firewall unter <em>Network,  Firewall</em> und <em>Network, Firewall, Traffic Control</em> verändern  und ergänzen.   Sind diese Grundeinstellungen erledigt, sollte ein  Passwort für den Benutzer <strong>root </strong>bzw. <strong>admin</strong> gesetzt werden. Dies geht über <em>System, Admin Password</em>. Durch  Setzen des Passwortes wird der Telnet-Zugang deaktiviert. Die Shell von  OpenWRT ist nun ausschließlich über ssh zu erreichen.  Die  Swap-Partition lässt sich unter <em>System, Mount Points</em> einbinden.  Dort können nun auch alle anderen Partitionen, die evtl. auf dem  USB-Stick eingerichtet worden sind, ihrem Mountpoint zugewiesen werden.</p>
<h3>4. Konfiguration als UMTS-Router</h3>
<p>UMTS-Verbindungen sind möglich über geeignete (und mittlerweile auch  bei fast jedem Discounter erhältlichen) USB-Sticks. In diese Sticks wird  eine SIM-Karte eingelegt. Der Stick stellt zwei serielle Schnittstellen  zur Verfügung, eine kann zur Abfrage von Statusinformationen (Netz,  Signalstärke, &#8230;) verwendet werden, die andere fungiert als  herkömmliches Modem.</p>
<p>Um das Modem nutzen zu können, muss das entsprechende Kernelmodul  installiert werden:</p>
<pre class="shell highlight">root@OpenWrt:/# opkg update
root@OpenWrt:/# opkg install kmod-usb-serial</pre>
<p>Die Konfiguration einer UMTS-Verbindung unter OpenWRT ist genau so  einfach, wie die Konfiguration einer Modemverbindung.  Diese  Beschreibung basiert auf dem Fonic-Surf-Stick. Der Hersteller dieses  Sticks ist die Firma <strong>Huawei</strong>, es handelt sich um den Typ  <strong>E 160</strong>. Falls OpenWRT nach Anstecken des Sticks nicht  zwei serielle Schnittstellen (<em>/dev/ttyUSB0</em> und <em>/dev/ttyUSB1</em>)  findet, muss die Datei <em>/etc/modules.d/60-usb-serial </em>folgendermaßen  erweitert werden:</p>
<pre class="shell highlight">usbserial vendor=0x12d1 product=0x1003 maxSize=4096</pre>
<p>Bei Sticks anderer Hersteller bzw. bei einem anderen Typ muss die ID  bei &#8220;vendor&#8221; oder &#8220;product&#8221; gegebenenfalls angepasst werden,  Informationen liefert auf einem Linux-System die Ausgabe des Befehls <em>lsusb</em> bei angestecktem Surfstick. lsusb kann auch auf OpenWRT nachinstalliert  werden (<em>opkg update &amp;&amp; opkg install usbutils</em>).</p>
<p>Da später noch eine Erweiterung mit APRS4R vorgesehen ist und hierfür  ein USB-Seriell-Wandler nötig ist, ergibt sich jedoch ein Problem: Je  nachdem, in welcher Reihenfolge der USB-Seriell-Wandler und der  Surfstick angeschlossen werden, werden die Namen für die seriellen  Schnittstellen unterschiedlich vergeben. Es kann daher zu Verwechslungen  zwischen Modem und serieller Schnittstelle kommen. Es wäre daher  wünschenswert, wenn der USB-Seriell-Wandler immer unter <em>/dev/serial</em> und das Modem immer unter<em> /dev/umts</em> angesprochen werden  könnte, unabhängig von der vom Kernel vorgenommenen Zuweisung der  /dev/ttyUSB?. Dies ist möglich mit <em>udev</em>:</p>
<pre class="shell highlight">root@OpenWrt:/# opkg update
root@OpenWrt:/# opkg install udev</pre>
<p>Udev soll beim Start des Routers als Daemon laufen und das Anstecken  von Geräten überwachen. OpenWRT hat hierzu bereits <em>hotplug2</em> installiert, udev bietet allerdings bessere Möglichkeiten beim Erstellen  von Regeln und kann bedenkenlos parallel zu hotplug2 verwendet werden.  Udev startet durch das Skript <em>/etc/init.d/udev</em> mit folgendem  Inhalt:</p>
<pre class="shell highlight">#!/bin/sh /etc/rc.common 

START=03 

start () {
   udevd --daemon
} 

stop() {
   killall -9 udevd
}</pre>
<p>Ferner müssen die Init-Skripten für den Systemstart ergänzt werden:</p>
<pre class="shell highlight">root@OpenWrt:/# cd /etc/rc.d
root@OpenWrt:/# ln -s ../init.d/udev S03udev</pre>
<p>Abschließend erhält die Datei <em>/etc/udev/rules.d/99-custom-rules</em> die Regeln für den UMTS-Stick:</p>
<pre class="shell highlight"># Huawei UMTS-Stick
KERNEL=="ttyUSB?",ATTRS{bInterfaceNumber}=="00", \
ATTRS{modalias}=="usb:v12D1p1003d0000dc00dsc00dp00icFFiscFFipFF", \
NAME="umts"
KERNEL=="ttyUSB?",ATTRS{bInterfaceNumber}=="01", \
ATTRS{modalias}=="usb:v12D1p1003d0000dc00dsc00dp00icFFiscFFipFF", \
NAME="umts1"</pre>
<p>Ein &#8220;\&#8221; zeigt an, dass die Zeile noch nicht beendet ist. Das Modem  ist jetzt immer unter /dev/umts ansprechbar. Wer einen anderen Stick  verwendet, muss diese Regel evtl. anpassen, die Ausgabe von <em>udevadm  info -a</em> (oder  <em>udevinfo -a</em>) hilft bei der Erstellung einer  eigenen Regel.  Eine Regel für den USB-Seriell-Wandler wird später  hinzugefügt, siehe Abschnitt &#8220;Installation und Einrichtung von APRS4R&#8221;.</p>
<p>Nun werden noch ein paar Pakete benötigt:</p>
<pre class="shell highlight">root@OpenWrt:/# opkg update
root@OpenWrt:/# opkg install comgt ppp-mod-pppoe ppp-mod-pppoa pptp</pre>
<p>Das Modem kann dann über die Weboberfläche eingerichtet und  konfiguriert werden. Im Administrations-Modus wird dazu unter <em>Network,  Interfaces</em> der Eintrag &#8220;umts&#8221; hinzugefügt (bei <em>Add Entry</em>).  Im folgenden Fenster wird unter <em>Protocol</em> die Option <em>UMTS/3G</em> gewählt. Bei <em>Modem Device</em> wird <em>/dev/umts</em> eingetragen  (der UMTS-Stick muss dabei an den Router angeschlossen sein). Alle  übrigen Angaben richten sich nach den Vorgaben des Netzanbieters. Es  kann hilfreich sein, unter <em>&#8211; Additional Field &#8211;</em> den Punkt <em>Setup  wait time</em> zu wählen und mit dem Wert dieses Feldes etwas zu  experimentieren. Damit kann dem UMTS-Stick ausreichend Zeit zum  Initialisieren gegeben werden. Für die UMTS-Verbindung sollte als  Firewall-Zone <em>wan</em> gewählt werden. Alternativ kann auch eine  eigene Zone (z.b. <em>umts</em>) gewählt werden, diese muss dann aber in  den Firewall-Einstellungen anschließend angepasst werden.</p>
<h3>5. Installation und Einrichtung von APRS4R</h3>
<p>Zum Schluss kann nun APRS4R installiert werden. Über einen  USB-Seriell-Wandler wird ein KISS-fähiger TNC angeschlossen. An den TNC  kommt ein 2m-Funkgerät. Falls nur Gateway-Funktionalität gewährleistet  werden soll, reicht auch ein Scanner oder anderer Empfänger.  Zunächst  muss das entsprechende Kernelmodul für den USB-Seriell-Wandler  installiert werden. Dies ist in einem der Pakete <em>kmod-usb-serial-pl2303,  kmod-usb-serial-ftdi</em> oder <em>kmod-usb-serial-belkin</em> enthalten.</p>
<pre class="shell highlight">root@OpenWrt:/# opkg update
root@OpenWrt:/# opkg install kmod-usb-serial-pl2303</pre>
<p>Damit der Wandler immer unter <em>/dev/serial</em> ansprechbar ist,  muss die Datei<br />
<em>/etc/udev/rules.d/99-custom.rules</em> um folgende  Regel erweitert werden:</p>
<pre class="shell highlight"># USB-Seriell-Wandler
BUS=="usb",KERNEL=="ttyUSB?", \
SYSFS{idVendor}=="067b",SYSFS{idProduct}=="2303", \
SYMLINK+="serial"</pre>
<p>Ein &#8220;\&#8221; zeigt an, dass die Zeile noch nicht beendet ist. idVendor und  idProduct sind an die eigenen Gegebenheiten anzupassen, die Ausgabe von  <em>lsusb</em> hilft hier weiter.  Die Datei <em>/etc/opkg.conf</em> wird um folgende Zeile erweitert:</p>
<pre class="shell highlight">src aprs4r http://www.aprs4r.org/openwrt/kamikaze</pre>
<p>Benötigt wird nur noch der Webserver <em>lighttpd</em> mit ein paar  Modulen. Direkt im Anschluss kann APRS4R installiert werden:</p>
<pre class="shell highlight">root@OpenWrt:/# opkg update
root@OpenWrt:/# opkg install lighttpd lighttpd-mod-auth lighttpd-mod-cgi
root@OpenWrt:/# opkg install aprs4r aprs4r-web aprs4web</pre>
<p>Die <a href="http://www.aprs4r.org/">Konfiguration  von APRS4R</a> wird auf der Projekthomepage beschrieben.</p>
<p>Um den TinyTrak 4 als TNC nutzen zu können, muss zunächst die  TNC-Firmware eingespielt werden. Unter Linux geht dies am einfachsten  mit dem Terminalprogramm <em>minicom</em>. Sobald der TinyTrak 4 bereit  ist, die neue Firmwaredatei zu empfangen, kann diese mittels <em>cat  [Dateiname] &gt; /dev/ttyS0</em> übertragen werden (wobei der Gerätename  für die serielle Schnittstelle selbstverständlich anzupassen ist). In  den Einstellungen von APRS4R muss unter <em>Devices</em> als Modus <em>kiss/tnc2/tapr</em> eingetragen werden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Mit diesen Schritten wird aus einem herkömmlichen Router ein  UMTS-fähiges APRS-Gateway (oder sogar ein APRS-Fill-In-Digipeater),  welches auf Fielddays die Internet- und WLAN-Versorgung übernehmen kann.  Durch die Erweiterung des Speicherplatzes mittels eines USB-Sticks sind  Platzprobleme nahezu ausgeschlossen. Auch können mehrere verschiedene  Konfigurationen durch Austausch des USB-Sticks verwaltet werden. Ein  alter, eigentlich schrottreifer Router hat so eine neue Verwendung  gefunden. In dieser Konfiguration ist der Router übrigens bei Weitem  noch nicht ausgelastet. Erweiterungen im Rahmen der Möglichkeiten von  OpenWRT sind somit problemlos durchfürbar.</p>

]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dl8kdl.de/artikel/projekte/computer/netgear-wgt634u-openwrt/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Debian GNU Linux auf dem Acer Aspire 1520</title>
		<link>http://www.dl8kdl.de/artikel/projekte/computer/debian-acer-aspire-1520</link>
		<comments>http://www.dl8kdl.de/artikel/projekte/computer/debian-acer-aspire-1520#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 19:45:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL8KDL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Notebook]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei meinem mittlerweile etwas betagtem Notebook vom Typ &#8220;Acer Aspire 1520&#8243; sollte ein neues Betriebssystem aufgespielt werden. In diesem Rahmen entschloss ich mich, endgültig auf Windows XP zu verzichten und ausschließlich Linux zu verwenden. Aus den zahlreichen verfügbaren Distributionen entschied ich mich für Debian GNU/Linux, mit welchem ich seit über zehn Jahren in verschiedenen Einsatzbereichen&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Bei meinem mittlerweile etwas betagtem Notebook vom Typ &#8220;Acer Aspire  1520&#8243; sollte ein neues Betriebssystem aufgespielt werden. In diesem  Rahmen entschloss ich mich, endgültig auf Windows XP zu verzichten und  ausschließlich Linux zu verwenden. Aus den zahlreichen verfügbaren  Distributionen entschied ich mich für <a href="http://www.debian.org/">Debian GNU/Linux</a>, mit welchem ich  seit über zehn Jahren in verschiedenen Einsatzbereichen sehr gute  Erfahrungen gesammelt habe. Die Installation und Konfiguration ist mit  wenigen Handgriffen erledigt. Lediglich die eingebaute WLAN-Karte  funktioniert nur mit den Windows-Treibern und ndiswrapper, allerdings  mehr schlecht als recht. Abhilfe schaffte aber der Austausch der Karte  gegen eine vom Linux-Kernel unterstützte andere Karte.<span id="more-209"></span></p>
<p>Verwendung findet Debian auf Grundlage der Testing-Distribution  (Codename z.Zt. noch &#8220;Lenny&#8221;). Installiert wurde über das Internet unter  anfänglicher Verwendung der <a href="http://www.debian.org/devel/debian-installer/">Daily-Builds  der Installer-CDs</a>. Auf der Festplatte wurde ein verschlüsstelter LVM  angelegt, um die Daten im Falle von Diebstahl oder Verlust des  Notebooks zu schützen. Neben dem Standard-System wurde die  Desktop-Umgebung und die Laptop-Pakete zur Installation ausgewählt. Als  Kernel wurde die Version 2.6.26-1-686 gewählt. Die Installation verlief  unproblematisch und muss daher nicht näher beschrieben werden. Anfänger  finden Details im <a href="http://www.debiananwenderhandbuch.de/">Debian-Anwenderhandbuch</a>.</p>
<p>Nach Abschluss der Installation müssen nur noch ein paar  Handgriffe erledigt werden, damit ein einsatzbereites System zur  Verfügung steht:</p>
<h2>1. Paketmanager konfigurieren</h2>
<p>Neben  den Repositories von Testing greife ich gelegentlich auch gerne auf die  Repositories von Unstable (Codename &#8220;Sid&#8221;) zurück. Allerdings sollen  die Pakete möglichst aus dem Testing-Zweig stammen. Das Stichwort lautet  Apt-Pinning, es sind Änderungen an den Dateien <em>/etc/apt/sources.list</em> sowie <em>/etc/apt/preferences</em> nötig.</p>
<h3>/etc/apt/sources.list</h3>
<pre class="shell highlight"># Debian Testing (z.Zt. Lenny)
deb http://ftp.de.debian.org/debian/ testing main non-free contrib
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ testing main non-free contrib
deb http://security.debian.org/ testing/updates main contrib non-free
deb http://ftp.de.debian.org/debian/ testing-proposed-updates
    non-free contrib main
deb-src http://ftp.de.debian.org/debian/ testing-proposed-updates
    non-free contrib main
deb-src http://security.debian.org/ testing/updates main contrib
    non-free

#  Debian Unstable (Sid)
deb http://ftp.de.debian.org/debian/ unstable main non-free contrib
deb-src  http://ftp.de.debian.org/debian/ unstable main non-free contrib</pre>
<h3>/etc/apt/preferences</h3>
<pre class="shell highlight">Package: *
Pin: release a=testing
Pin-Priority: 700

Package:  *
Pin: release a=unstable
Pin-Priority: 650</pre>
<p>Abschließend  müssen die Paketlisten neu heruntergeladen werden: <em>apt-get update</em></p>
<h1>2. Weitere Anwendungen installieren</h1>
<p>Ein paar  nützliche Anwendungen können nun nach eigenem Geschmack gleich  installiert werden. Bei mir sind dies der Midnight-Commander (ein  Norton-Commander-Klon für die Kommandozeile), Icedove (das  Debian-Äquivalent zu Mozilla Thunderbird) ein grafischer FTP-Client  (gftp), sowie die Standard-Windows-Schriftarten:</p>
<pre class="shell highlight">apt-get install mc icedove icedove-locale-de icedove-gnome-support
  gftp msttcorefonts</pre>
<p>Außerdem soll der Adobe Flash-Player mit  Plugin für Seabird (dem Debian-Äquivalent zu Mozilla Firefox) und ein  aktuelles Java-SDK, ebenfalls mit Browser-Plugin, installiert werden:</p>
<pre class="shell highlight">apt-get install flashplugin-nonfree sun-java6-jdk sun-java6-plugin</pre>
<p>Unbedingt zu installieren sind die  Kernel-Header sowie eine grundlegende Entwicklungsumgebung, falls später  eigene Kernel-Module kompiliert werden sollen:</p>
<pre class="shell highlight">apt-get install build-essential linux-headers-`uname -r`</pre>
<p>Da  Debian in Sachen Soundausgabe auf ALSA setzt, einige Produkte von  Drittherstellern (z.B. VMware) aber auf das Open Sound System (OSS)  angewiesen sind, kann es hilfreich sein, für Kompatibilität zwischen  ALSA und OSS zu sorgen:</p>
<pre class="shell highlight">apt-get install alsa-oss oss-compat</pre>
<p>Für Video- und Audioausgabe empfiehlt sich  ferner der Video-Lan-Client (VLC):</p>
<pre class="shell highlight">apt-get install vlc mozilla-plugin-vlc</pre>
<h2>3. Bootmanager und Konsolenschrift  anpassen</h2>
<p>Da nur Debian auf dem Notebook installiert ist, ist  es unnötig, dass Grub sein Auswahlmenü für fünf Sekunden zur Verfügung  stellt. Daher wird die Datei <em>/boot/grub/menu.lst</em> folgendermaßen  angepasst:</p>
<pre class="shell highlight">hiddenmenu
timeout 3</pre>
<p>Außerdem wird bei den  Kernelparametern <em>vga=0&#215;318</em> eingetragen, um die Textkonsolem in  einem geeigneten VESA-Modus zu betreiben,   was zu deutlich kleinerer,  aber angenehmer lesbarer Schrift führt.</p>
<h1>4. Splashscreen</h1>
<p>Während nahezu alle Linux-Distributionen beim Rechnerstart und  beim Herunterfahren einen Splashscreen anzeigen, fehlt derartiges bei  Debian noch. Mit dem Paket <a href="http://splashy.alioth.debian.org/wiki/doku.php">Splashy</a> kann ein solcher, falls gewünscht, jedoch einfach ergänzt werden. Ich  verweise hierzu auf die Dokumentation im genannten Link. Splashy ist als  Debian-Paket verfügbar:</p>
<pre class="shell highlight">apt-get install splashy splashy-themes</pre>
<h2>5. Nvidia-Treiber installieren</h2>
<p>Für  die integrierte Nvidia-Grafikkarte wird als nächstes ein geeigneter  Treiber installiert:</p>
<pre class="shell highlight">apt-get install nvidia-kernel-`uname -r` nvidia-settings</pre>
<p>Die Konfiguration des X-Servers  erfolgt dann wie gewohnt über die Datei <em>/etc/X11/xorg.conf</em>.  Meine xorg.conf sieht derzeit   folgendermaßen aus (mangels Beamer ist  Dual-View o.ä. hier nicht eingerichtet):</p>
<pre class="shell highlight">Section "ServerLayout"
   Identifier "Layout0"
   Screen 0 "Screen0" 0 0
   InputDevice "Keyboard0" "CoreKeyboard"
   InputDevice "Mouse0" "CorePointer"
EndSection

Section "Files"
   RgbPath "/usr/X11R6/lib/X11/rgb"
EndSection

Section "InputDevice"
   Identifier "Mouse0"
   Driver "mouse"
   Option "Protocol" "auto"
   Option "Device" "/dev/psaux"
   Option "Emulate3Buttons" "no"
   Option "ZAxisMapping" "4 5"
EndSection

Section "InputDevice"
   Identifier "Keyboard0"
   Driver "kbd"
   Option "XkbRules" "xorg"
   Option "XkbModel" "pc105"
   Option "XkbLayout" "de"
   Option "XkbVariant" "nodeadkeys"
EndSection

Section "Module"
   Load "dbe"
   Load "extmod"
   Load "type1"
   Load "freetype"
   Load "glx"
EndSection

Section "ServerFlags"
   Option "Xinerama" "0"
EndSection

Section "Monitor"
   Identifier "Monitor0"
   HorizSync 29.0 - 49.0
   VertRefresh 0.0 - 61.0
   Option "DPMS"
   Option "DPI" "96 x 96"
EndSection

Section "Device"
   Identifier "Videocard0"
   Driver "nvidia"
   VendorName "NVIDIA Corporation"
   BoardName "GeForce FX Go5700"
   Option "NoLogo" "true"
   Option "NvAGP" "1"
EndSection

Section "Screen"
   Identifier "Screen0"
   Device "Videocard0"
   Monitor "Monitor0"
   DefaultDepth 24
   Option "TwinView" "0"
   Option "metamodes" "1280x800_60 +0+0"
   SubSection "Display"
      Depth 24
   EndSubSection
EndSection</pre>
<h2>6. ACPI-Einstellungen</h2>
<p>Damit der Bereitschaftszustand und der Ruhezustand funktionieren,  sind folgende Anpassungen an den Dateien <em>/etc/modprobe.d/blacklist</em> und <em>/etc/default/acpi-support</em> nötig:</p>
<h3>/etc/modprobe.d/blacklist</h3>
<pre class="shell highlight">blacklist agpgart
blacklist amd64_agp</pre>
<h3>/etc/default/acpi-support</h3>
<pre class="shell highlight">SAVE_VBE_STATE=false
POST_VIDEO=false
USE_DPMS=false
SAVE_VIDEO_PCI_STATE=true</pre>
<h2>7. Hotkeys</h2>
<p>Es existiert ein Treiber namens <em>acerhk</em>,  welcher die Hotkeys zahlreicher Acer-Notebooks verfügbar macht. Leider  gehört das Aspire 1520 nicht dazu. Die Hotkeys können also nicht genutzt  werden, da sie keine Tastencodes liefern. Einige Tasten, die in  Verbindung mit der Fn-Taste bedient werden, funktionieren aber dennoch.  Zu den funktionsfähigen Tasten gehören insbesondere die Tasten zur  Veränderung der Displayhelligkeit und zur Lautstärkeanpassung.</p>
<h2>8.  WLAN</h2>
<p>Die Einrichtung des WLANs war zunächst nicht besonders  erfolgreich. Standardmäßig in das Notebook eingebaut ist ein Adapter vom  Typ &#8220;Inprocomm IPN 2220&#8243;. Durch ndiswrapper kann dieser mit den  Windowstreibern auch unter Debian verwendet werden. Bei Verwendung der  Acer-Treiber wurde die WLAN-Karte zwar erkannt, aber weder wurden  Access-Points gefunden noch konnten irgendwelche Verbindungen aufgebaut  werden. Etwas mehr Erfolg brachten die Windowstreiber der baugleichen  Karte &#8220;Linksys WPC54G&#8221; in der Version 4. Mit diesem konnten  Access-Points gefunden werden, gelegentlich gelang auch mal eine  Verbindung, die dann aber nicht besonders stabil war.</p>
<p>Zum  Glück stand mir noch eine andere Mini-PCI-Karte zur Verfügung. Bei  dieser handelte es sich um eine &#8220;Intel PRO/Wireless 2915ABG&#8221;. Für diese  Karten ist ein Modul in den 2.6er-Kerneln integriert. Zusätzlich muss  noch die Firmware geladen werden. Diese steht als Debian-Paket zur  Verfügung:</p>
<pre class="shell highlight">apt-get install firmware-ipw2x00</pre>
<p>Die  Karte wird nun nach jedem Rechnerstart ohne Probleme erkannt, stabile  WLAN-Verbindungen stellen nun auch kein Problem mehr dar.</p>
<h3>Ein-  und Ausschalten der WLAN-Karte</h3>
<p>Das WLAN wird nicht immer  benötigt. Die dauerhaft aktivierte WLAN-Karte ist jedoch besonders im  Akkubetrieb ein nicht zu unterschätzender Stromverbraucher. Da aber die  Taste zur (De-) Aktivierung des WLANs zu den nicht funktionierenden  Hotkeys gehört und zu allem Überfluss auch noch eine softwaregesteuerte  Taste ist, ist die WLAN-Karte somit bei jedem Rechnerstart nach Laden  von Treiber und Firmware aktiv.</p>
<p>Nach Laden des WLAN-Treibers  steht im Verzeichnis <em>/sys/bus/pci/drivers/ipw2200/0000\:00\:0a.0/</em> die Datei <em>rf_kill</em> zur Verfügung. Schreibt man in diese Datei  eine 0, so wird die WLAN-Karte aktiviert, eine 1 schaltet das WLAN ab.  Mit folgendem einfachen Skript kann also die Funktion der WLAN-Taste  nachgeahmt werden:</p>
<pre class="shell highlight">#!/bin/bash

# WLAN status einlesen
__WLAN_STATUS=$(cat /sys/bus/pci/drivers/ipw2200/0000\:00\:0a.0/rf_kill)

if [  $__WLAN_STATUS == 0 ]; then
   # wenn WLAN an ist, ausschalten
   echo 1 &gt; /sys/bus/pci/drivers/ipw2200/0000\:00\:0a.0/rf_kill
else
   # WLAN ist aus, also einschalten
   echo 0 &gt; /sys/bus/pci/drivers/ipw2200/0000\:00\:0a.0/rf_kill
fi</pre>
<p>Dieses  Skript kann im Verzeichnis <em>/usr/local/bin</em> abgelegt werden.  Durch <em>chmod u+x</em> ausführbar gemacht, kann es mit root-Rechten  ausgeführt werden. Ein kleiner Starter im Gnome-Panel kann den Aufruf  zusätzlich vereifachen. Das gelegentlich angeforderte root-Passwort  (oder Benutzerpasswort, falls root sich nicht anmelden darf) stört dabei  nicht wirklich.</p>
<h2>9. Modem</h2>
<p>Treiber für das interne  AC&#8217;97-Modem sind verfügbar. Da ich jedoch grundsätzlich einen UMTS-Stick  benutze, falls kein   LAN oder WLAN verfügbar sein sollte, habe ich  diese nicht ausprobiert. Das Modem wird nicht benutzt.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Nach Austausch der WLAN-Karte läuft das Notebook auch unter Linux  problemlos. Lediglich auf die Hotkeys muss größtenteils verzichtet  werden. Dies ist jedoch zu verschmerzen, da ich diese unter Windows zwar  konfiguriert, aber nie benutzt habe. Eine Ausnahme bildet hierbei  lediglich die WLAN-Taste, diese wurde aber durch ein Skript mit  äquivalenter Funktionalität ersetzt. Aufgrund der Verwendung des  Nvidia-Treibers ist die oben genannte Anpassung der ACPI-Einstellungen  nötig. Damit funktionieren dann auch der Ruhe- und Bereitschaftsmodus  einwandfrei. Die PCMCIA-Schnittstelle und die Infrarotschnittstelle habe  ich mangels Geräten nicht getestet. Module sind jedoch für beides im  System vorhanden und geladen, so dass auch hier Funktionalität  gewährleistet sein sollte.</p>

]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>VMware-Server 2.0.0 unter Debian installieren</title>
		<link>http://www.dl8kdl.de/artikel/projekte/computer/vmware-server-2-debian</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Jan 2009 19:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL8KDL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Debian]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[virtuelle Maschine]]></category>
		<category><![CDATA[VMware]]></category>

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		<description><![CDATA[Der VMware-Server bietet eine sehr gute Umgebung zur Einrichtung, Verwaltung und zum Betrieb virtueller Maschinen, die unter nahezu allen aktuellen Betriebssystemen laufen. Die Installation unter Debian GNU/Linux verläuft (leider) nicht über den distributionseigenen Paketmanager, sondern über ein von VMware bereitgestelltes Skript. Mit etwas Vorarbeit wird die Installation aber kein Problem bereiten. Als Grundlage dient mir&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Der <a href="http://www.vmware.com/de/products/server/">VMware-Server</a> bietet eine sehr gute Umgebung zur Einrichtung, Verwaltung und zum  Betrieb virtueller    Maschinen, die unter nahezu allen aktuellen  Betriebssystemen laufen. Die Installation unter Debian GNU/Linux     verläuft (leider) nicht über den distributionseigenen Paketmanager,  sondern über ein von VMware    bereitgestelltes Skript. Mit etwas  Vorarbeit wird die Installation aber kein Problem bereiten.<span id="more-208"></span></p>
<p>Als Grundlage dient mir ein <a href="http://www.debian.org/">Debian-System</a> mit den Paketen aus  den Repositories von <strong>testing/Lenny</strong>.    Bei der  Installation von Debian wurden das Grundsystem und die Desktopumgebung  ausgewählt, da mein PC    haptsächlich für Desktop-Anwendungen genutzt  wird. Im Folgenden gebe ich nur die (mit Superuser-Privilegien)    auf  der Konsole eingegebenen Befehle wieder. Der Vmware-Server lässt sich in  der Regel problemlos installieren    und anwenden. Probleme kann es  aber mit der Soundkarte geben: Während Debian wie zahlreiche andere     Distributionen in Sachen Soundausgabe auf ALSA setzt, erwarten auch  aktuelle VMware-Proukte nach wie vor das Open Sound    System (OSS).  Glücklicherweise liefert Debian aber Pakete, die dieses Problem lösen.</p>
<h2>Vorbereitungen</h2>
<p>Der VMware-Server benötigt einige  Kernelmodule. Für einige Kernel werden diese bereits vorkompiliert     mitgeliefert. Passen diese jedoch nicht zum Kernel, werden sie während  der Installation kompiliert.    Es müssen also eine Entwicklungsumgebung  und die Headerdateien des verwendeten Kernels installiert werden.     Unter der Annahme, dass ein Kernel aus den Debian-Repositories verwendet  wird, werden daher folgende Pakete   installiert:</p>
<pre class="shell highlight">apt-get install build-essential linux-headers-`uname -r`</pre>
<p>Sehr  praktisch unter Debian ist auch das Paket vmware-package, welches uns  durch seine Abhängigkeiten   dabei hilft, von VMware benötigte, aber  möglicherweise noch nicht installierte Bibliotheken zu installieren:</p>
<pre class="shell highlight">apt-get install vmware-package</pre>
<p>Um die oben  bereits erwähnte Inkompatibilität zwischen ALSA und OSS zu beheben,  benötigen wir noch    folgende Pakete:</p>
<pre class="shell highlight">apt-get install oss-compat alsa-oss</pre>
<p>Das Paket alsa-oss ist hier  eigentlich nicht notwendig. Mit oss-compat und alsa-oss stehen auf dem     System nun aber alle Möglichkeiten bereit, um Kompatibilität von ALSA  zu OSS zu gewährleisten, nur für    den Fall, dass auch andere  Anwendungen dies erfordern sollten. Auf die Installation von oss-compat     bzw. alsa-oss kann verzichtet werden, wenn die virtuellen Maschinen  keine Soundunterstützung benötigen    werden.</p>
<p>Abschließend  sollte der Link <em>/usr/bin/gcc</em> während der Installation auf  diejenige gcc-Version unter    <em>/usr/bin/</em> verweisen, mit der  auch der verwendete Kernel kompiliert wurde. Gegebenenfalls ist dieser  Link    also von Hand anzupassen, in meinem Fall zum Beispiel durch:</p>
<pre class="shell highlight">rm /usr/bin/gcc
ln -s /usr/bin/gcc-4.1 /usr/bin/gcc</pre>
<p>Nach der Installation kann der Link wieder auf den eigentlich  gewünschten GCC-Compiler umgestellt    werden.</p>
<h2>Installation  starten</h2>
<p>Die Installation ist dann nur noch eine reine  Formsache. Zunächst wird der VMware-Server als    tar.gz-Archiv  heruntergeladen. Dieses wird dann entpackt mit:</p>
<pre class="shell highlight">tar xvfz Vmware-server-...tar.gz</pre>
<p>Die Installation beginnt dann  mit:</p>
<pre class="shell highlight">cd vmware-server-distrib
./vmware-install.pl</pre>
<h1>Auf saubere Installation achten</h1>
<p>Im Verlauf der  Installation sind nun nur noch einige Fragen zu beantworten. Um eine  saubere    Installation zu gewährleisten, sollten insbesondere die vom  Installer vorgeschlagenen Verzeichnisse    nicht einfach so übernommen  werden. Es ist nämlich nicht wünschenswert, unter Umgehung des  Paketmanagers    Dateien in Verzeichnisse zu installieren, welche  eigentlich unter der Kontrolle des Paketmanagement-Systems    stehen.  Ich empfehle daher, für eine saubere Trennung von selbst installierter  Software, die den    Paketmanager umgeht und Software, die vom  Paketmanagement verwaltet wird, für VMware die lokale     Ordner-Hierarchie unter <em>/usr/local</em> vorzuziehen. Nur die Frage  nach dem Verzeichnis <em>/etc</em> sollte    beibehalten werden, da hier  die für den VMware-Start notwendigen Init-Skripte installiert werden.    Zur Installation von fremder Software unter Debian siehe auch den  Abschnitt <a href="http://www.debian.org/doc/manuals/debian-faq/ch-compat.de.html#s-non-debian-programs">&#8220;Wie  soll ich ein Nicht-Debian-Programm installieren?&#8221;</a> der  Debian-GNU/Linux-FAQ.</p>
<table border="1">
<tbody>
<tr>
<th>Statt&#8230;</th>
<th>Installation  in&#8230;</th>
<th>Bemerkung</th>
</tr>
<tr>
<td>/usr/bin</td>
<td>/usr/local/bin</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>/usr/sbin</td>
<td>/usr/local/sbin</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>/usr/lib/vmware</td>
<td>/usr/local/lib/vmware</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>/usr/share/man</td>
<td>/usr/local/share/man</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>/usr/share/doc/vmware</td>
<td>/usr/local/doc/vmware</td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>/var/lib/vmware/Virtual Machines</td>
<td></td>
<td>siehe  Text weiter unten</td>
</tr>
<tr>
<td>/etc</td>
<td>/etc</td>
<td>Keine  Änderung aufgrund der Init-Skripte</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Auch den (ziemlich am Ende gestellten) Fragen, in welchem  Verzeichnis die virtuellen Maschinen    gespeichert werden sollen und  welcher Benutzer der Vmware-Administrator sein soll, sollte     Aufmerksamkeit geschenkt werden. Das Standardverzeichnis ist <em>/var/lib/vmware/Virtual  Machines</em>.    Ich verwende jedoch für <em>/var</em> nur eine ca.  2,8GB große Partition. Viel Platz für virtuelle Maschinen    ist dort  also nicht. Zwar kann später in der Administrationsoberfläche dieses  Verzeichnis geändert    werden und auch jedes beliebige Verzeichnis  ergänzt werden, zusammen mit der Frage nach dem VMware-Administrator     empfehle ich allerdings eine andere Lösung:</p>
<p>Die größte  Partition auf meinem System ist die ca. 145 GB große /home-Partition.  Dort ist also    genügend Platz für virtuelle Maschinen. Um dort nicht  irgendwelche beliebigen Verzeichnisse    anzulegen und um die virtuellen  Maschinen nicht in meinem eigenen Homeverzeichnis anlegen zu müssen,     habe ich einen eigenen Benutzer &#8220;vmware&#8221; erstellt. Diesem Benutzer  wurde ein Passwort    zugewiesen, die Standardshell in <em>/etc/passwd</em> wurde jedoch auf <em>/bin/false</em> gesetzt, damit dieser    Benutzer  sich nicht am System anmelden kann. Dieser Benutzer wird im Installer  als VMware-Administrator    festgelegt. Mit dem zugewiesenen Passwort  kann sich dieser später auf der VMware-Administrationsoberfläche     anmelden. Als Verzeichnis für virtuelle Maschinen gebe ich im Installer  außerdem   <em>/home/vmware/Virtual Machines</em> (oder ähnlich) an.  Damit werden die virtuellen Maschinen im Homeverzeichnis    des  Benutzers „vmware“ gespeichert.</p>
<p>Nachdem alle Fragen  beantwortet wurden, sollte die Installation des VMware-Servers  erfolgreich   beendet worden sein und die VMware-Dienste werden  automatisch gestartet.</p>
<h2>Zugriff auf die virtuellen Maschinen</h2>
<p>Eine Management-Konsole gibt es seit der Server-Version 2.0 nicht  mehr. Statt dessen werden    alle Einstellungen über eine Weboberfläche  vorgenommen. Diese ist zu erreichen unter:</p>
<pre class="shell highlight">http://localhost:8222/ui</pre>
<p>Eine SSL-gesicherte Verbindung ist auch möglich über:</p>
<pre class="shell highlight">https://localhost:8333/ui</pre>
<p>Sollte trotz der Installation des Pakets oss-compat im Gastsystem  kein Sound zu hören    sein, so sollte statt der Einstellung &#8220;Auto  detect&#8221; explizit eines der zur Auswahl angebotenen   Soundgeräte gewählt  werden. Mit &#8220;Auto detect&#8221; erhalte ich beispielsweise keine  Soundausgabe,   wähle ich hingegen <em>/dev/dsp</em>, so gibt es keine  Probleme.</p>
<p>Mit den genannten Schritten lässt sich eine saubere  Installation des VMware-Servers unter   Debian erreichen.  Wrapper-Skripte, Bibliotheken mit SUID-Bit zu versehen und sonstige     Lösungen, die auf diversen Internetseiten zu finden sind, können bei  Befolgung dieser Anleitung entfallen.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>QRV auf dem Motorrad</title>
		<link>http://www.dl8kdl.de/artikel/projekte/funkbetrieb/qrv-auf-dem-motorrad</link>
		<comments>http://www.dl8kdl.de/artikel/projekte/funkbetrieb/qrv-auf-dem-motorrad#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 12 Aug 2008 10:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL8KDL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Funkbetrieb]]></category>
		<category><![CDATA[APRS]]></category>
		<category><![CDATA[Bluetooth]]></category>
		<category><![CDATA[Mobil]]></category>
		<category><![CDATA[TinyTrak]]></category>

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		<description><![CDATA[Ziel war es, in meine alte Kawasaki GPZ600R, Baujahr 1988, ein Funkgerät und einen APRS-Tracker einzubauen. Der Funkbetrieb auf dem Motorrad unterscheidet sich jedoch grundlegend vom Betrieb aus dem Auto. Der Fahrer ist dem Fahrtwind ungeschützt ausgesetzt, außerdem trägt er einen Helm. Die Verwendung von Lautsprecher und Handmikrofon scheidet deshalb aus. Ein Handmikrofon wäre auch&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Ziel war es, in meine alte Kawasaki GPZ600R, Baujahr 1988, ein Funkgerät und einen APRS-Tracker einzubauen. Der Funkbetrieb auf dem Motorrad unterscheidet sich jedoch grundlegend vom Betrieb aus dem Auto. Der Fahrer ist dem Fahrtwind ungeschützt ausgesetzt, außerdem trägt er einen Helm. Die Verwendung von Lautsprecher und Handmikrofon scheidet deshalb aus. Ein Handmikrofon wäre auch aus einem anderen Grund undenkbar: Der Motorradfahrer braucht beide Hände zum Lenken und zum Bedienen von Gas, Bremse und Kupplung. Daher sollten beide Hände möglichst immer frei sein. Dies gilt auch für die Bedienung der PTT: Um immer eine Hand frei zu haben, muss diese zwingend als Schalter und nicht als Taster ausgeführt werden. Die Verwendung einer VOX wird aufgrund der unvermeidbaren Windgeräusche wahrscheinlich unmöglich sein. Kommt der Motorradfahrer in einen Regenschauer, so steht er vor dem nächsten Problem: Das Funkgerät (bzw. das Bedienteil) muss vor Feuchtigkeit geschützt werden. Es bieten sich allerdings auch hochfrequenztechnische Probleme: Ein Motorradrahmen bietet bei weitem nicht so viel Masse wie eine Autokarosserie. Auch ist die Verkleidung nahezu aller Motorräder aus Kunststoff und nicht aus Metall. Bei unachtsamer Antenneninstallation wären damit Mantelwellen vorprogrammiert.<span id="more-197"></span></p>
<div id="attachment_198" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-198 " title="Motorrad" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2008/08/motorrad-1.jpg" alt="" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Kawasaki GPZ600R, Bj. 1988</p></div>
<h2>Anforderungen</h2>
<p>Meine Wahl fiel auf das bisher als  Zweitgerät genutzte Mobilfunkgerät <strong>Yaesu FTM-10E</strong>. Es  wurde speziell für den   Einsatz auf Motorrädern entworfen, ist  entsprechend klein ausgeführt und verfügt über ein  spritzwassergeschütztes,   absetzbares Bedienteil. Praktisch ist ferner  die Bluetooth-Option. Der FTM-10 kann mit einer Bluetooth-Platine    ergänzt werden, so dass handelsübliche <strong>Bluetooth-Headsets</strong> für Motorradhelme verwendet werden können. Folgende Anforderungen    sollten bei der Installation berücksichtigt werden:</p>
<ul>
<li>Sendeleistung  von ca. 5 bis maximal ca. 50 Watt einstellbar</li>
<li>kleine  Abmessungen</li>
<li>spritzwassergeschütztes Bedienteil</li>
<li>externe  PTT</li>
<li>Helmheadset über Bluetooth koppelbar</li>
<li>Anschluss von  GPS-Maus bzw. APRS-Tracker möglich</li>
<li>Ein- und Ausschalten über  geeignete Nachlaufsteuerung in Abhängigkeit der Lichtmaschinenspannung</li>
<li>Abdeckung  des 2m- und 70cm-Bandes</li>
<li>Vertikalantenne für 2m und 70cm</li>
<li>endgespeiste  λ/2-Strahler auf 2m</li>
<li>möglichst verborgene und unauffällige  Installation</li>
</ul>
<p>Aufgrund der zu erwartenden Masseprobleme  sollte die Antenne sinnvollerweise als endgespeister Halbwellenstrahler    für das längste zu verwendende Band ausgeführt werden. Durch die hohe  Fußpunktimpedanz eines solchen Strahlers sind   Mantelwellen am  wirkungsvollsten zu verhindern bzw. zu minimieren. Verwendung fand meine  alte Mobilantenne vom Typ <strong>Diamond NR-770H</strong>. Diese  funktioniert auch mit schlechter Masseverbindung problemlos. Als  GPS-Tracker kommt aufgrund der guten Erfahrungen im Auto und der kleinen  Abmessungen ein <a href="http://byonics.com/tinytrak/">TinyTrak 3+</a> zum Einsatz.  Eine Nachlaufsteuerung wurde über einen <a href="http://www.byonics.com/apo3/">APO 3</a> realisiert. Dieses in  den USA erhältliche Gerät besteht aus einem spannungsgesteuerten Relais  über welches die Versorgungsspannung geführt wird. Sobald die  Lichtmaschinenspannung 13,05 Volt überschreitet, zieht das Relais im APO  3 an. Unterschreitet nach Abschalten des Motors die Batteriespannung  die 13,05 Volt, so fällt das Relais nach zehn Minuten ab und trennt alle  Verbraucher vom Bordnetz. Ein Leerlaufen des mit 12Ah relativ kleinen  Motorradakkus bei versehentlichem Nichtabschalten des Funkgeräts wird so  wirkungsvoll vermieden. Trotzdem kann der APRS-Tracker somit noch eine  letzte Bake von der Standposition aussenden.</p>
<h2>Sicherungen und  Stecker</h2>
<p>Kurz nach dem Pluspol der Batterie wird das gesamte  System über eine 30A-Sicherung abgesichert. Sicherungshalter für die  Installation einer im Kfz-Bereich gängigen Flachsicherung sind in jedem  gutsortierten Baumarkt erhältlich. Der FTM-10 ist in Plus- und Minuspol  über je eine 15A-Sicherung gegen Überspannung gesichert. Ebenso sind  Plus- und Minuspol des TinyTrak mit je 1A abgesichert. Alle Stecker im  Spannungsversorgungssystem sind mit <a href="http://www.powerwerx.com/">Anderson Powerpoles</a> versehen.</p>
<h2>Installation</h2>
<p>Die GPZ600R ist ein Sportmotorrad.  Ensprechend wenig Platz zur Installation eines Funkgerätes ist  vorhanden. Unter dem Soziussitz befanden sich zwei Fächer, die  ursprünglich zur Aufnahme des Bordwerkzeugs und als Dokumentenfach  dienten. Bordwerkzeug ist nach 19 Jahren nicht mehr vorhanden und Das  Dokumentenfach dank Topcase in der Regel ungenutzt. Daher konnten diese  beiden Fächer entfernt werden, wodurch Platz zur Installation des  Funkgerätes und des APRS-Trackers entstand. Der APO 3 fand hinter der  rechten Seitenverkleidung seinen Platz:</p>
<div id="attachment_199" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-199" title="Motorrad: Installation Hauptteil" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2008/08/motorrad-2.jpg" alt="" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Installation von Funkgerät und Tracker</p></div>
<p>Die GPS-Maus befindet sich gut geschützt zwischen Windschutzscheibe und  Armaturenbrett. Das Bedienteil wurde mit Hilfe eines selbstgefertigten  Metallwinkels in der Nähe des Kupplungshebels befestigt. Die Sicht auf  das Armaturenbrett wird somit nicht behindert, trotzdem ist das Display  des FTM-10 jederzeit im Blickfeld des Fahrers. Direkt under dem Schalter  für die Hupe (also ebenfalls auf der linken, d.h. der Kupplungsseite)  ist ein Druckschalter für die PTT und ein Kippschalter. Der Kippschalter  schaltet den TinyTrak ein bzw. aus und deaktiviert bzw. aktiviert  gleichzeitig den Schalter für die PTT. Die PTT kann damit durch kurzes  Antippen des Schalters mit dem Daumen aktiviert werden. Zum Deaktivieren  muss der Schalter erneut betätigt werden. Die linke Hand muss so nicht  vom Handgriff wegbewegt werden und bleibt somit für die sichere  Bedienung des Motorrads jederzeit verfügbar:</p>
<div id="attachment_201" class="wp-caption aligncenter" style="width: 410px"><img class="size-full wp-image-201" title="Motorrad: Installation Bedienteil" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2008/08/motorrad-4.jpg" alt="" width="400" height="300" /><p class="wp-caption-text">Installation des Bedienteils</p></div>
<p>Die Antenne wurde durch einen U-Träger am Gepäckträger befestigt und  rechts neben dem Topcase installiert. Das Topcase wird in der Regel  nicht abgenommen, da es der einzige vernünftige Stauraum am Motorrad  ist. Der direkt neben dem Topcase verlaufende Teil der Antenne wurde mit  Schrumpfschlauch ummantelt, außerdem wurde das Topcase mit einem  Streifen Klettband versehen, um Geräusche und Schäden am Topcase durch  eine evtl. gegen den Kunststoff schlagende Antenne zu vermeiden.  Messungen ergaben ein SWR von besser als 1,7 auf dem 2m-Band und besser  als 1,3 auf dem 70cm Band. Die schlechteren SWR-Werte auf 2m liegen im  Telegrafie- und SSB-Bereich. Im FM-Bereich ist das SWR besser als 1,5.</p>
<div id="attachment_200" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-200" title="Motorrad: Installation Antenne" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2008/08/motorrad-3.jpg" alt="" width="300" height="400" /><p class="wp-caption-text">Installation der Antenne</p></div>
<h2>Audioqualität</h2>
<p>Während einer kurzen Testfahrt zeichnete  Heinz Böhner (DL9NDG) mein Signal auf. Eine <a href="/wp-content/uploads/2008/08/Test-DL8KDL-DL9NDG.mp3">Hörprobe (ca. 220kB,  mp3-Format)</a> kann <a href="/wp-content/uploads/2008/08/Test-DL8KDL-DL9NDG.mp3">hier</a> heruntergeladen  werden. Verwendung findet das Camos BHS-600 Bluetooth-Headset im Helm  IS-16 von HJC. Die Geschwindigkeit lag ca. zwischen 50 und 60 km/h. Bis  zu einer Geschwindigkeit von ca. 110 km/h nimmt die Qualität langsam,  aber unwesentlich ab; das Signal bleibt sehr gut lesbar. Im Empfangsfall  sind über die Kopfhörer Signale bis zu einer Geschwindigkeit von ca. 90  km/h sehr gut zu verstehen, darüber nimmt die Verständlichkeit wegen  Windgeräuschen stark ab.</p>

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		</item>
		<item>
		<title>Passiver Adapter von S-Video auf FBAS</title>
		<link>http://www.dl8kdl.de/artikel/projekte/elektronik/passiver-adapter-svideo-fbas</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jul 2008 13:50:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>DL8KDL</dc:creator>
				<category><![CDATA[Elektronik]]></category>
		<category><![CDATA[Adapter]]></category>
		<category><![CDATA[FBAS]]></category>
		<category><![CDATA[S-Video]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Nahezu jede moderne Computer-Grafikkarte verfügt über einen TV-Ausgang zum Anschluss von Fernsehern oder einfachen Beamern. Dieser Ausgang stellt mindestens ein S-Video-Signal bereit. Leider findet sich nur in wenigen dieser TV-Ausgänge ein FBAS-Signal, wie es die meisten Fernseher erwarten. Glücklich ist, wer einen neuen Fernseher besitzt, der S-Videosignale verarbeiten kann. Wer dies nicht hat, hat oft&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[
<p>Nahezu jede moderne Computer-Grafikkarte verfügt über einen  TV-Ausgang zum Anschluss von Fernsehern oder einfachen Beamern. Dieser  Ausgang stellt mindestens ein S-Video-Signal bereit. Leider findet sich nur in wenigen dieser TV-Ausgänge ein FBAS-Signal, wie es die  meisten Fernseher erwarten. Glücklich ist, wer einen neuen Fernseher  besitzt, der S-Videosignale verarbeiten kann. Wer dies nicht hat, hat  oft das Problem, nur ein Schwarz-Weiß-Bild zu sehen. In diesem Artikel  soll ein einfacher Adapter vorgestellt werden, der ein S-Videosignal in  ein FBAS-Signal umwandelt.<span id="more-243"></span></p>
<h2>Hintergrund: Fernsehsignale</h2>
<p>Bevor beim analogen  Fernsehen Bild- und Tonsignal zusammengeführt werden, liegt das  Bildsignal als sogenanntes <strong>FBAS-Signal</strong> vor. Dabei  handelt es sich vereinfacht gesagt um das zeilenweise abgetastete Signal  einer Bildröhre, ergänzt um Synchronisations- und Farbsignale. Jede  Scart-Buchse an Fernsehgeräten nimmt am Pin 20 ein FBAS-Signal entgegen.  Das FBAS-Signal besteht aus einem Helligkeitssignal (Luminanzsignal, <strong>Y</strong>)    und einem Farbsignal (Chrominanzsignal, <strong>C</strong>). Das  Luminanzsignal überträgt im Prinzip nichts anderes als ein  Schwarz-Weiß-Bild.   Beide Signale werden über eine Leitung geführt.  Daher rührt auch die Bezeichnung <strong>Composite-Video</strong>.  Auf  den genauen Aufbau des Farbsignals soll hier nicht eingegangen werden.  Es setzt sich aus zwei weiteren Signalen mit der Bezeichnung <strong>U</strong> und <strong>V</strong> zusammen, daher auch der Name <strong>YUV-Signal</strong>.  Um die Verwirrung auf die Spitze zu treiben, lautet die englische  Bezeichnung für ein FBAS-Signal   <strong>CVBS</strong>. FBAS, CVBS, YUV  und Composite-Video bezeichnen also das gleiche, nämlich das  Basisband-Videosignal. Für dieses Signal existieren verschiedene Normen,  nämlich PAL, SECAM und NTSC. Für das in Deutschland gebräuchliche  PAL-Format wird das Chrominanzsignal mit einem Träger von 4,43361875 MHz  bei einer Bandbreite von ca. 2,6 MHz übertragen. Im niederfrequenteren  Bereich befindet sich das Luminanzsignal.</p>
<h2>Von S-Video zu FBAS</h2>
<p>Bei S-Video-Anschlüssen ist das Fernsehsignal auf zwei Leitungen  aufgeteilt. Eine Leitung (Bezeichnung: <strong>C</strong>) trägt das  Chrominanzsignal,   die andere Leitung (Bezeichnung: <strong>Y</strong>)  trägt das Luminanzsignal. Der Träger des Chrominanzsignals liegt in der  Regel wie bei PAL üblich bei 4,43361875 MHz bei einer Bandbreite von  ca. 2,6 MHz. Da Chrominanz- und Luminanzsignale getrennt geführt werden,  kann bei S-Video das Luminanzsignal allerdings auch Frequenzanteile  enthalten, die höher sind als bei herkömmlichen FBAS-Signalen. Durch  diesen Zugewinn in der Horizontalauflösung kann das S-Videosignal mit  breiterem Luminanzsignal eine höhere Auflösung erzielen als ein  FBAS-Signal.</p>
<div id="attachment_244" class="wp-caption aligncenter" style="width: 610px"><img class="size-full wp-image-244" title="SVideo-Adapter: Schaltplan" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2010/07/svideo-cvbs-1.jpg" alt="" width="600" height="600" /><p class="wp-caption-text">Schaltplan des passiven Adapters</p></div>
<p>Einfachste FBAS-Adapter nutzen nur das  Luminanzsignal. Damit steht einem Fernsehgerät aber auch nur ein  Schwarz-Weiß-Bild zur Verfügung. Um ein Farbbild zu erhalten, müssen  Luminanz- und Chrominanzsignal zusammengeführt werden. Im einfachsten  Fall reicht es aus, beide Leitungen miteinander zu verbinden. Wer dies  nicht möchte, kann die C- und Y-Leitung über einen Koppelkondensator  (ca. 470pF bis 2,2nF, Wert ist nicht kritisch) verbinden. Nachteil  dieser Lösungen ist einerseits die nicht berücksichtigte Impedanz, die  bei Videosystemen in der Regel bei 75 Ohm liegt. Die genauen  Übertragungs- und Reflexionseigenschaften dieser Lösungen sind somit  fragwürdig. Andererseits ist zu beachten, dass das Luminanzsignal eine  höhere Bandbreite aufweisen könnte, als bei FBAS-Signalen üblich. Die  einfache Zusammenführung von C- und Y-Leitung würde somit  schlimmstenfalls Störungen im Chrominanzsignal aufweisen. Das Resultat  wären dann Fehler in der Farbdarstellung.</p>
<p>Beim Zusammenführen  von Luminanz- und Chrominanzsignal ist also auf geeignete und  impedanzrichtige Filterung zu achten. Hierfür sind im  Elektronikfachhandel integrierte Schaltkreise erhältlich, die dies auf  sehr saubere Weise erledigen. Allerdings benötigen diese auch eine  externe Spannungsversorgung. Auf passive Weise lässt sich eine derartige  Zusammenführung auch über geeignete Hoch- und Tiefpässe erledigen. Bei  herkömmlichen Fernsehgeräten sollte diese Lösung eine durchaus  akzeptable Bildqualität ermöglichen.</p>
<p>Das Chrominanzsignal  wird über ein Hochpassfilter, das Luminanzsignal über ein Tiefpassfilter  zum FBAS-Signal zusammengeführt. Die Grenzfrequenz sollte im Bereich  von ca. 3 bis 3,5 MHz liegen. Im folgenden Bild ist die Beschaltung  eines solchen Adapters zu erkennen. Gleichzeitig wird die Pinbelegung  einer Scart-Buchse gezeigt. Da der Adapter nur in der Richtung von  S-Video zu FBAS funktioniert und nicht umgekehrt ein FBAS-Signal in ein  sauberes S-Videosignal wandelt, wurden an der Scart-Buchse nur die  Eingänge belegt. Das sehr einfach gehaltene LC-Filter wurde für eine  Impedanz von 75 Ohm bei einer Resonanzfrequenz von ca. 3,5 MHz  ausgelegt. Die Filterkurven wurden mit dem Programm <a href="http://www.practicalrf.com/$Newsletter/e-letters/February2006/RFSim99.htm">RFSim99</a> ermittelt.</p>
<p>Der Aufbau kann in einem in jedem Baumarkt  erhältichen Adapter von Cinch auf Scart erfolgen, sofern dieser auch  über eine S-Video-Buchse verfügt. Das Innenleben (meist ein Schalter von  Signal-Eingang auf -Ausgang) sollte entfernt und nur die benötigten  Verbindungen hergestellt werden.</p>
<div id="attachment_245" class="wp-caption aligncenter" style="width: 525px"><img class="size-full wp-image-245" title="SVideo-Adapter: Y-Signal" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2010/07/svideo-cvbs-2.jpg" alt="" width="515" height="370" /><p class="wp-caption-text">Durchlasskurve des Y-Signals</p></div>
<div id="attachment_246" class="wp-caption aligncenter" style="width: 525px"><img class="size-full wp-image-246" title="SVideo-Adapter: C-Signal" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2010/07/svideo-cvbs-3.jpg" alt="" width="515" height="370" /><p class="wp-caption-text">Durchlasskurve des C-Signals</p></div>
<div id="attachment_247" class="wp-caption aligncenter" style="width: 525px"><img class="size-full wp-image-247" title="SVideo-Adapter: Filterkurve" src="http://www.dl8kdl.de/wp-content/uploads/2010/07/svideo-cvbs-4.jpg" alt="" width="515" height="370" /><p class="wp-caption-text">Durchlasskurve des gesamten Filters</p></div>

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