DL8KDL, DN1KDL

Amateurfunk, Elektronik und Computertechnik

Unter dem Amateurfunkrufzeichen DL8KDL und dem Ausbildungsrufzeichen DN1KDL treibe ich mein Unwesen auf den Amateurfunkbändern. Hier trifft man mich am ehesten auf den lokalen 2m- und 70cm-Frequenzen, sowie auf Kurzwelle in den Bereichen für schmalbandige digitale Betriebsarten. Auch bei Contesten bin ich gelegentlich mit dabei, allerdings ist dies in letzter Zeit leider eher in die Kategorie „gute Vorsätze für das neue Jahr“ einzuordnen. Mit dieser Seite möchte ich Ihnen einen kleinen Einblick in einzelne meiner Projekte geben. Außer mit Amateurfunk befasse ich mich in zahlreichen Artikeln auch mit Mikrocontrollern, besonders dem auf den AVR-Mikroprozessoren aus dem Hause Atmel basierenden Arduino-Projekt und dessen Abkömmling Freeduino. Weitere Artikel befassen sich außerdem mit dem freien Betriebssystem Linux, besonders Debian auf meinen Desktops und dem auf meinen Servern ausschließlich verwendeten CentOS. Ebenfalls bin ich ein großer Fan der auf dem Linux-Kernel basierenden Router-Firmware OpenWRT, welcher ich ebenfalls ein paar Artikel gewidmet habe.

Ersatzschaltungen für logarithmische und exponentielle Potentiometer

Die Aufgabe war einfach: Zur feinabstimmbaren Lautstärkeregelung benötigte ich ein logarithmisches Potentiometer. Solche sind nicht schwer aufzutreiben. Wie sich aber herausstellte, haben nicht alle als „logarithmisch“ bezeichneten Potentiometer auch eine wirklich logarithmische Kennlinie. Solche mit echt logarithmischer Kennlinie sind sehr teuer, günstigere approximieren diese lediglich. Zu allem Überfluss sind selbst viele dieser günstigen Modelle deutlich teurer als herkömmliche lineare Potentiometer. Gesucht wurde deshalb eine Ersatzschaltung, mit welcher sich eine logarithmische Kennlinie durch Verwendung eines linearen Potentiometers zumindest näherungsweise nachbilden lässt.

Ersatzschaltungen für logarithmische und exponentielle Potentiometer

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Richtkoppler in Brückenschaltung mit Transformatoren

Keine Amateurfunkstation kommt ohne sie aus: Richtkoppler dienen der Messung des Stehwellenverhältnisses oder der Leistung der Senderendstufe. Entsprechend viele Schaltungsvorschläge finden sich in Amateurfunkzeitschriften und -büchern. Auf Kurzwelle kommt sehr häufig ein leicht mit einfachsten Mitteln aufzubauender Richtkoppler mit zwei Transformatoren zum Einsatz. Dieser wurde im Jahr 1966 von Carl Sontheimer und Raymond Frederick zum Patent angemeldet. Viele Funkamateure benutzen diesen Koppler wie selbstverständlich, ohne sich genauere Gedanken über dessen Funktionsweise zu machen. Dabei ist die Untersuchung dieses Richtkopplers in Brückenschaltung mit Transformatoren recht einfach. Auch Funkamateure ohne elektrotechnischen Hintergrund sind mit dem für die Amateurfunkprüfung nötigen Grundwissen in der Lage, die Schaltung zu verstehen. Das genaue Verständnis der Vorgänge in diesem Richtkoppler offenbart die Eleganz dieser auf den ersten Blick primitiv anmutenden Schaltung. Außerdem ist es damit jedermann möglich, nicht bloß vorgegebene Schaltungen aus der Amateurfunkliteratur nachzubauen, sondern einen Richtkoppler für den eigenen Bedarf selbst zu dimensionieren.

Richtkoppler nach Sontheimer-Frederick
Richtkoppler nach Sontheimer-Frederick

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Dämpfungsglieder für beliebige Impedanzen

In vielen Fällen benötigen Funkamateure und (Hobby-) Elektroniker zu Messzwecken oder zur Abschwächung von starken Signalen Dämpfungsglieder. In sehr vielen Fällen sind jedoch hochwertige (und teure) industriell gefertigte Dämpfungsglieder gar nicht notwendig. Mit induktionsarmen Widerständen und kurzer Leitungsführung können Dämpfungsglieder bis in hohe Frequenzbereiche hinein einfach selber aufgebaut werden. Dieser Artikel gibt Ihnen eine einfache Berechnungshilfe an die Hand und liefert für häufig benötigte Dämpfungen bei Impedanzen von 50 Ω und 75 Ω eine vorberechnete Tabelle. Dämpfungsglieder können in unsymmetrischer Form sowohl in Pi- als auch in T-Konfiguration berechnet werden.

Π-Glied (links) und T-Glied (rechts)
Π-Glied (links) und T-Glied (rechts)

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Korrektur zur Duobandantenne nach PA0FBK

In meiner ursprünglichen Fassung des Artikels zur PA0FBK-Duobandantenne habe ich Angaben zu Richtwirkung und Gewinn gemacht. Einzelne Funkamateure aus mehreren Ländern der Welt haben daran jedoch Zweifel geäußert. Ihren Erfahrungen nach stimmte es, dass sich die Antenne sehr einfach und sicher nachbauen lässt. Auch auf dem 2m-Band konnten sie ihre praktischen Erfahrungen mit meinen Angaben in Einklang bringen. Bei frei von Hindernissen und in relativ großer Höhe montierten Antennen stimmte jedoch nach Vergleichen mit anderen Antennen auf dem 70cm-Band die Feldstärke nicht mit dem von mir vorhergesagten Gewinn von ca. 5 dBi überein, die Signale waren allesamt deutlich schwächer. Haben nun all diese Personen beim Aufbau etwas falsch gemacht, oder habe ich mich in meinen Simulationen und den dazu notwendigen Überlegungen geirrt?

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